Medienkonzern 1+1 media unterstützt gesperrten Skeletonsportler Geraskevych mit einer Million Hrywnja.
Solidarität mit einem ukrainischen Athleten
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Skeletonfahrer Wladyslaw Geraskevych, der kurz vor den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand gesperrt wurde, erhält finanzielle Unterstützung. Die Mediengruppe 1+1 media hat für ihn eine Million Hrywnja bereitgestellt. Die Disqualifikation erfolgte am 12. Februar, nachdem das Internationale Olympische Komitee (IOC) dem Sportler einen Regelverstoß vorwarf: Er hatte einen 'Helm des Gedenkens' getragen. Solche Symbole sind im Kontext des russischen Angriffskriegs besonders bedeutsam.
Gegen den IOC-Entscheid hat Wladyslaw Geraskevych bereits Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) eingelegt. Neben der finanziellen Hilfe wurde der Sportler auch von Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj gewürdigt, der ihn mit dem Orden der Freiheit auszeichnete.
Breite Unterstützung in der Sportwelt
Der Fall hat in der ukrainischen Sportgemeinschaft große Wellen geschlagen. Jana Ljachowytsch betonte:
„Um eine Goldmedaille zu haben, brauchen wir kein IOC“und unterstrich damit die Bedeutung der Unterstützung für ukrainische Athleten. Oleg Horochowskyj bezeichnete Geraskevych als
„einen würdevollen Menschen, einen herausragenden Sportler und einen wahren Patrioten der Ukraine“.
Die Situation zeigt exemplarisch die Hürden, vor denen ukrainische Sportler auf internationaler Bühne stehen. Die Unterstützung von Medien und Staat sendet ein wichtiges Signal an alle Athleten, die für ihr Recht kämpfen, ihr Land zu repräsentieren. Gleichzeitig wirft die Disqualifikation Fragen nach der Fairness und Transparenz internationaler Sportverbände im Umgang mit ukrainischen Sportlern auf.
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