Keine EU-Mitgliedschaft während des Krieges: Kanzler Merz skizziert einen alternativen Weg für die Ukraine.
Merz zur EU-Mitgliedschaft der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat erklärt, dass die Ukraine während des Krieges nicht Vollmitglied der Europäischen Union werden kann. Stattdessen schlug er vor, dass das Land für eine assoziierte Mitgliedschaft in der EU in Betracht gezogen werden könnte. Laut Merz kann ein kriegsführendes Land wie die Ukraine nicht als Vollmitglied der Europäischen Union beitreten, aber es könnte zunächst assoziiertes Mitglied werden und später zur Vollmitgliedschaft übergehen. Diese Unterscheidung ist wichtig für ein englischsprachiges Publikum, das die EU-Erweiterungspolitik im Zuge des anhaltenden Konflikts in Osteuropa verfolgt.
Am 15. Juni 2026 starteten die Ukraine und Moldawien die ersten Cluster von Beitrittsverhandlungen zur EU. Dieser Schritt signalisiert das Engagement der Ukraine für die europäische Integration, obwohl die Vollmitgliedschaft voraussichtlich noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Merz wies auf die schrittweise Integration Deutschlands als potenzielles Modell für den Weg der Ukraine hin zur Mitgliedschaft in der Europäischen Union hin.
„Die Ukraine kann während des Krieges kein Vollmitglied der Europäischen Union werden.“ — Friedrich Merz
Die Bemerkungen des deutschen Kanzlers verdeutlichen die Herausforderungen, denen sich die Ukraine im Integrationsprozess unter Kriegsbedingungen gegenübersieht, die das Tempo und die Form ihrer Zusammenarbeit mit der EU erheblich beeinflussen könnten. Die assoziierte Mitgliedschaft könnte der Ukraine bestimmte Vorteile und Unterstützung von der Europäischen Union bieten und einen entscheidenden Meilenstein auf ihrem Weg zur europäischen Integration darstellen. Für den Moment werden die wichtigsten Prioritäten erfolgreiche Verhandlungen und die Umsetzung von Reformen sein, die weiteren Fortschritt in Richtung Vollmitgliedschaft vorantreiben könnten.
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