Milliardenschulden für kommunale Dienstleistungen: Experte erklärt, wie Tariferhöhungen die Ukrainer getroffen haben.
95% der Ukrainer können die kommunalen Dienstleistungen nicht bezahlen
Die Schulden der Bevölkerung für kommunale Dienstleistungen belaufen sich auf mehr als 200 Milliarden Griwna, und mehr als 95% der Ukrainer haben nicht die Möglichkeit, sie vollständig zu bezahlen.
Diese Informationen wurden von Oleg Popenko, stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung der Verbraucher von kommunalen Dienstleistungen, bereitgestellt.
Der Experte wies darauf hin, dass offizielle Daten zeigen, dass mehr als 80% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben.
„Dabei können 95% der Bürger die kommunalen Dienstleistungen nicht vollständig bezahlen, Schulden und andere verbindliche Zahlungen begleichen“, sagte Popenko.
Der Experte betonte auch, dass die Situation dadurch erschwert wird, dass die tatsächlichen Kosten der kommunalen Dienstleistungen trotz des Moratoriums für Tariferhöhungen im Jahr 2024 um 18% gestiegen sind.
„Es gibt ein Moratorium für die Erhöhung der kommunalen Dienstleistungen, das von der Werchowna Rada verabschiedet und vom Präsidenten unterzeichnet wurde. Dies hat jedoch nicht verhindert, dass die Kosten für kommunale Dienstleistungen im Jahr 2024 um 18% gestiegen sind“, betonte der Experte.
Popenko wies auch darauf hin, dass die Unfähigkeit der Bevölkerung, die kommunalen Dienstleistungen zu bezahlen, systemisch ist und sich negativ auf die Vorbereitung auf die Heizsaison auswirkt. Dies schafft einen Teufelskreis: Unternehmen des kommunalen Sektors erhalten nicht die erforderliche Finanzierung, was die Qualität der erbrachten Dienstleistungen verschlechtert.
Lesen Sie auch
- Immobiliensteuer 2026 in der Ukraine: Bis zu 25.000 Griwna für Eigentümer großer Wohnungen und Häuser
- Gazprom-Aktien stürzen auf tiefsten Stand seit 2009 ab: So bitter sind die Verluste für Russland
- Bis zu 65.000 Griwna: Neues Förderprogramm für Existenzgründer in der Gemeinde Snihuriwka
- Benzin und Diesel in der Ukraine bald 7 Griwna billiger: Das steckt dahinter
- Diese Luxusautos werden zum finanziellen Desaster: Die unzuverlässigsten Modelle im Überblick
- Treibstoffkrise auf der Krim: Experte bewertet die Folgen für Russland

