Moskau bereitet sich auf eine Ablehnung vor. ISW analysiert die letzten Erklärungen des Kremls zu Verhandlungen in Istanbul.
Russische Beamte lehnen direkte Verhandlungen mit ihren ukrainischen Kollegen ab
Berichten des Institute for the Study of War zufolge lehnen russische Beamte die Zusammenarbeit mit der Ukraine in direkten Verhandlungen ab, trotz der Einladung von Präsident Selenskyj zu einem Treffen in Istanbul. Der stellvertretende Sprecher des Föderationsrates der RF betrachtet die Initiative des ukrainischen Führers als 'Spektakel' und 'Komödie' und bezweifelt die Ernsthaftigkeit der Absichten der Ukraine.
Vertreter der russischen Behörden äußerten Misstrauen gegenüber der Ukraine und beschuldigten sie, vorige Vereinbarungen verletzt zu haben. Außerdem behauptet die Besatzungsbehörde in den besetzten Gebieten, dass die Einladung von Selenskyj darauf abzielt, ein negatives Image von Putin im Falle seiner Ablehnung zu schaffen.
Analytiker des Institute for the Study of War betonen, dass eine solche Haltung Russlands zu einem langwierigen Konflikt führen könnte, da sie die Bevölkerung darauf vorbereitet. Darüber hinaus könnte die Weigerung, die Legitimität der ukrainischen Regierung anzuerkennen, jede Friedensvereinbarung gefährden.
Lesen Sie auch
- Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf Odessa und Saporischschja – auch Kinder betroffen
- Tödlicher Hafenangriff: Drei Crewmitglieder getötet, fünf verletzt
- Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf Cherson und Charkiw am 13. Juli
- Schwere russische Angriffswelle auf Ukraine: Verletzte, Zerstörung und Stromausfälle
- Nächtlicher Angriff abgewehrt: Ukraine meldet Abschuss von 123 Drohnen und drei Raketen
- Schwerer Beschuss auf Kramatorsk: 8 Tote und 27 Verletzte binnen 24 Stunden

