Das IPC gestattet russischen Kriegsverbrechern die Teilnahme an Wettbewerben: Was ist die Antwort?.

Das IPC gestattet russischen Kriegsverbrechern die Teilnahme an Wettbewerben: Was ist die Antwort?
Das IPC gestattet russischen Kriegsverbrechern die Teilnahme an Wettbewerben: Was ist die Antwort?

Das International Paralympic Committee kommentierte die Teilnahme russischer Sportler

Nach Angaben von inkorr.com: Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) beantwortete die Anfrage von 'Glavkom' bezüglich der Teilnahme russischer Athleten, die möglicherweise mit Kriegsverbrechen während des Konflikts mit der Ukraine in Verbindung stehen, an Wettbewerben. Das IPC hatte zuvor bestätigt, dass solche Sportler an seinen Veranstaltungen teilnehmen dürfen.

Die Redaktion von 'Glavkom' fragte: Gibt es ein Verbot für russische Sportler, die während des Krieges zwischen Russland und der Ukraine internationales Recht verletzt haben, an Wettbewerben teilzunehmen, die vom IPC organisiert werden? Haben sie die gleichen Rechte wie andere Athleten? Wird das IPC Untersuchungen gegen diese Sportler durchführen?

Das IPC hat keine Kontrolle darüber, ob eine Person Kriegsverbrechen begangen hat, das liegt beim Internationalen Strafgerichtshof. Das IPC legt die Politik für die Teilnahme an den Paralympischen Spielen oder anderen Wettbewerben, die es reguliert, für Personen fest, die zu einer Haftstrafe verurteilt wurden, die noch nicht abgelaufen ist...

Es sollte angemerkt werden, dass die russische Eiskunstläuferin Alexandra Sajtina vom Internationalen Skiverband (ISU) als neutrale Sportlerin anerkannt wurde. Sie nahm auch am Jahresbericht des russischen Präsidenten Wladimir Putin vor der Föderalen Versammlung teil.

Die Teilnahme russischer Sportler an propagandistischen Veranstaltungen

Eine weitere Sportlerin, die Putin nahe steht, die russische Skiläuferin Veronika Stepanova, veröffentlichte auf Instagram ein Foto von Sajtinas Teilnahme an einer propagandistischen Veranstaltung. Sajtina ist auf dem Video zusammen mit Putins Vertrauten und russischen Soldaten zu sehen, die am Krieg gegen die Ukraine beteiligt waren. Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen widerspricht den Empfehlungen des Internationalen Olympischen Komitees für neutrale Athleten.

Nach der Anfrage von 'Glavkom' erklärte das IPC ausführlich seine Strategie zur Teilnahme russischer Sportler, die des Kriegsverbrechens verdächtigt werden, an seinen Wettbewerben. Der Schwerpunkt liegt auf der Feststellung der Kompetenzen und der Verantwortung des IPC in diesem Kontext.

In der Antwort des IPC wurde betont, dass ihre Position sich nicht auf spezifische Anschuldigungen bezieht, sondern auf die Einhaltung allgemeiner Prinzipien der Teilnahme an Wettbewerben. Dies führt zu Diskussionen unter der Sportgemeinschaft über die Ethik und Moral der Teilnahme von Athleten, die mit militärischen Aktionen in Verbindung stehen, an internationalen Sportveranstaltungen. Ob sich diese Strategie in Zukunft unter dem zunehmenden Druck internationaler Sportorganisationen ändern wird, ist eine offene Frage.

Lesen Sie auch

Werbung