IWF bewertet Einführung von 50% Steuer auf Bankgewinne.
Der stellvertretende Leiter der IWF-Mission in der Ukraine, Trevor Lessard, äußerte seine Meinung zur Einführung einer 50%igen Steuer auf Bankgewinne. Er betonte, dass diese Entscheidung ineffektiv sei und dem Wesen der Steuer auf Überrenditen widerspreche. Eine solche steuerliche Belastung kann das Vertrauen in die Politik untergraben. Lessard hob hervor, dass eine Steuer auf Überrenditen in der Regel nur für ein Jahr eingeführt wird, da eine erneute Steuererhöhung auf Widerstand in der Bevölkerung stoßen und das Vertrauen in die Politik untergraben könnte. Gleichzeitig merkte er an, dass Banken ihre Gewinnstrategie ändern könnten, in Erwartung weiterer Steuererhöhungen. Dies wäre aus ihrer Sicht ein rationaler Schritt, da die Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine solche Erhöhung erneut stattfinden wird. Lessard forderte dazu auf, die Bedürfnisse der Ukraine nach internen Einnahmen zu verstehen und die langfristige Erhöhung der Steuern als bessere Option zu betrachten, was mittelfristig zu Dividenden führen würde, anstatt einer einmaligen Erhöhung, die zu Einkommensrückgängen führt.
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