Fähre mit 350 Menschen gesunken: Rettungskräfte suchen Vermisste.
Schiffsunglück vor den südlichen Philippinen
Nach Angaben von TSN.ua: Vor der Küste der südlichen Philippinen ist eine Fähre gekentert und gesunken. An Bord befanden sich nach offiziellen Angaben 350 Menschen. Während die Rettungskräfte mindestens 316 Personen lebend bergen konnten, kamen 15 Passagiere ums Leben. Die Behörden melden Tote und Vermisste. Die Philippinen als Inselstaat sind besonders auf Fährverbindungen angewiesen, was solche Unglücke besonders folgenschwer macht.
Ursachenermittlung und Rettungsaktion
Die genaue Ursache für das Unglück ist noch unklar. Ersten Vermutungen zufolge könnten technische Defekte am Schiff der Grund gewesen sein. An der groß angelegten Rettungsoperation sind verschiedene Kräfte beteiligt:
- die Küstenwache,
- die Marine
- und private Fischerboote.
Zur Unterstützung der Sucharbeiten kamen auch ein Aufklärungsflugzeug und ein Black-Hawk-Hubschrauber zum Einsatz.
Ein Offizier der Küstenwache, der sich an Bord befand, setzte den ersten Notruf ab und forderte sofortige Hilfe an. Das Unglück erinnert an die schwere Fährunglück der 'Doña Paz' im Dezember 1987, bei der mehr als 4300 Menschen starben.
Die Rettungskräfte setzen die Suche nach Vermissten fort und hoffen auf ein positives Ergebnis.
Schiffsunglücke stellen in Regionen mit regem Schiffsverkehr wie den Philippinen ein ernstes Problem dar. Diese Tragödie unterstreicht erneut die Bedeutung strenger Sicherheitsvorkehrungen und regelmäßiger technischer Überprüfungen für alle Schiffe. Die Behörden arbeiten intensiv an der Aufklärung der Unglücksursache, um künftige Katastrophen zu verhindern.
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