NASA bestätigt die Entdeckung von 6000 Exoplaneten: was das für die Wissenschaft bedeutet.
Nach Angaben von Korrespondent.net: Die Nationale Luft- und Raumfahrtbehörde (NASA) hat offiziell die Entdeckung von 6000 Exoplaneten bestätigt. Diese Ankündigung erschien am Samstag, dem 27. September, in Live Science.
Geschichte der Exoplanetenerkundung
Die Ära der Exoplaneten begann 1992, als Astronomen die ersten Exoplaneten in der Nähe eines Pulsars entdeckten. 1995 entdeckten Wissenschaftler erstmals einen Exoplaneten, der einen Hauptreihenstern umkreiste. Dank der Kepler- und TESS-Missionen konnte die NASA die Anzahl der bestätigten Exoplaneten schnell erhöhen.
Neue Errungenschaften der NASA
Derzeit hat die NASA 6000 Exoplaneten bestätigt, während die Zahl im März 2022 bei 5000 lag. Das ist immer noch ein kleiner Bruchteil im Vergleich zu den etwa 100 Milliarden Exoplaneten, die möglicherweise in der Milchstraße existieren.
„Jeder der verschiedenen Typen von Planeten, die wir entdecken, gibt uns Informationen über die Bedingungen, unter denen Planeten entstehen können, und letztendlich, wie häufig erdähnliche Planeten sein könnten und wo wir nach ihnen suchen sollten. Wenn wir wissen wollen, ob wir allein im Universum sind, ist all dieses Wissen äußerst wichtig“, sagte Don Helin, Leiter des Exoplanet Exploration Program (ExEP) der NASA am Jet Propulsion Laboratory in Südkalifornien.
Zukünftige Missionen
Laut den TESS-Missiondaten gibt es bis Juli 2025 7655 Kandidaten für Exoplaneten, von denen über 600 bereits bestätigt wurden. Das Nancy Grace Roman Space Telescope, das für 2027 geplant ist, zielt darauf ab, Tausende weitere Exoplaneten durch Mikrolinsen zu erfassen. Das europäische Weltraumteleskop PLATO, das 2026 gestartet werden soll, wird die Entdeckung von mehr erdähnlichen Exoplaneten um Sterne ähnlich unserer Sonne ermöglichen. Andere Projekte wie CHEOPS und ARIEL werden sich auf die detaillierte Untersuchung bereits bekannter Exoplaneten konzentrieren.
Chinas Beteiligung an Exoplaneten
China setzt ebenfalls aktiv seine technologischen Fortschritte in der Erforschung von Exoplaneten um: Das Land bereitet den Start des Earth 2.0 (ET) Weltraumteleskops im Jahr 2028 vor, das sich auf die Suche nach erdgroßen Exoplaneten fokussieren wird.
Andere astronomische Entdeckungen
Zuvor erfassten Astronomen zum ersten Mal den Moment der Planetenbildung in einem System, das etwa 1300 Lichtjahre von der Erde entfernt um einen jungen Stern HOPS-315 kreist. Es wurde auch festgestellt, dass Uranus' Temperatur höher ist als zuvor gedacht; dieser Planet hat eine innere Hitze und gibt mehr ab, als er von der Sonne empfängt.
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Insgesamt spiegeln die Errungenschaften der NASA die aktive Entwicklung der Weltraumforschung wider und erhöhen unser Verständnis des Universums. Das Auftauchen neuer Geräte und Missionen eröffnet neue Horizonte für die Erforschung nicht nur von Exoplaneten, sondern auch von anderen astronomischen Phänomenen. Die Zusammenarbeit von Ländern auf diesem Gebiet könnte zu noch größeren Erfolgen bei der Suche nach neuen Welten führen.
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