Nachtangriff auf russische Grenzregion: Stromausfälle nach Raketen- und Drohnenbeschuss.
Angriff auf die Region Brjansk
Nach Angaben von TSN.ua: Ein nächtlicher Angriff mit Himars-Raketen und Kampfdrohnen hat in der russischen Grenzregion Brjansk die Energieinfrastruktur getroffen. Der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, bestätigte, dass mehrere Ortschaften im Bezirk Klintsy dadurch vorübergehend ohne Strom waren. Die Versorgung konnte inzwischen wiederhergestellt werden.
Das russische Verteidigungsministerium meldete zudem, im Zuge der Angriffe insgesamt 38 ukrainische Drohnen abgeschossen zu haben. Die Abschüsse verteilen sich wie folgt:
- 26 Drohnen wurden über der Region Brjansk zerstört,
- 10 über der Region Belgorod,
- jeweils eine über dem Schwarzen Meer und der Region Lipezk.
Bereits in der Nacht zum 6. Februar hatte es in Belgorod eine Serie von Explosionen gegeben, die Teile der Stadt von Strom- und Heizungsversorgung abschnitten. Solche Angriffe auf Grenzregionen sind seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine keine Seltenheit mehr.
Folgen für die kritische Infrastruktur
Der Vorfall unterstreicht die Verwundbarkeit der Energieversorgung im anhaltenden Krieg. Die Zerstörung von Drohnen und die Angriffe auf Kraftwerke und Netze zeigen, wie sich die Kampfhandlungen zunehmend auf die kritische Infrastruktur beider Länder verlagern.
Die Reaktion des russischen Verteidigungsministeriums auf diese Attacken verdeutlicht zudem die Intensität der Gefechte in der Grenzregion.
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