Russischer Nachtangriff: Sieben Raketen und fast 240 Drohnen – Tote und Verletzte gemeldet.
Angriffe russischer Truppen auf ukrainisches Gebiet
Nach Angaben von Espreso.tv: In der Nacht zum 18. Juni griffen russische Streitkräfte die Ukraine mit sieben ballistischen Raketen vom Typ Iskander-M und 239 Kampfdrohnen an. Die Angriffe verteilten sich auf mehrere Regionen und verursachten schwere Zerstörungen sowie zivile Opfer.
In Sumy waren die Rettungskräfte nach einem Drohnenangriff an vier Einsatzorten im Einsatz. Bei der Bergung von Trümmern in einem neunstöckigen Wohnhaus wurde die Leiche eines getöteten Mannes entdeckt. Der Leiter der Militärverwaltung der Region Sumy, Oleh Hryhorow, berichtete von den weitreichenden Folgen der Attacken in seinem Gebiet.
In der Oblast Dnipropetrowsk griff der Feind über zehnmal fünf Bezirke an. Der Gouverneur der Region, Oleksandr Hantscha, bestätigte zahlreiche Beschüsse, die zu Zerstörungen und Verletzten führten. Im Raum Nikopol erlitt ein 58-jähriger Mann schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
In der Oblast Poltawa traf der Feind zwei Bezirke, wobei eine Person verletzt wurde. Der Leiter der dortigen Militärverwaltung, Witalij Djakownytsch, erklärte, dass auch diese Region erhebliche Schäden zu beklagen habe.
Die Angriffe betrafen auch die Oblast Cherson, wo vier Menschen verwundet wurden. Der Chef der Militärverwaltung, Oleksandr Prokudin, schilderte die Auswirkungen der Aggression und rief zur Vorsicht auf.
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew waren um 01:27 Uhr Explosionen infolge eines ballistischen Raketenangriffs zu hören. Tymur Tkatschenko, Leiter der Kiewer Stadtverwaltung, bestätigte die Detonationen und ihre Folgen.
Lage in der Ukraine
Die nächtlichen Angriffe vom 18. Juni bestätigen erneut die anhaltende Aggression gegen die Ukraine, die in mehreren Landesteilen zahlreiche Todesopfer und Zerstörungen forderte. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, Sicherheitsmaßnahmen zu befolgen und in dieser schwierigen Zeit wachsam zu sein.
Diese Ereignisse verdeutlichen den fortdauernden Konflikt in der Ukraine und die ernsten Gefahren für die Zivilbevölkerung. Behörden und Rettungskräfte arbeiten weiter an der Beseitigung der Schäden, doch die Lage bleibt angespannt, was von den Bewohnern der betroffenen Gebiete erhöhte Vorsicht verlangt.
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