Ab 2026 gelten in der Ukraine neue Pflichten für Haustierhalter.
Neue Vorschriften für Haustiere in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. März 2026 müssen alle Haustierbesitzer in der Ukraine für ihre Tiere einen einheitlichen Veterinärpass beantragen. Dieser Pass wird zentrale Daten wie Angaben zum Halter, zur Herkunft des Tieres, zum Gesundheitszustand sowie zu Impfungen und Behandlungen enthalten. Die neuen Regelungen sind bereits beschlossene Sache und wurden mit dem Gesetzentwurf Nr.11328 in erster Lesung verabschiedet.
Wer die Vorgaben nicht einhält, muss mit Bußgeldern zwischen 340 und 850 Hrywnja rechnen. Die geplanten Maßnahmen zeigen, wie ernst es den ukrainischen Behörden mit dem Tierschutz ist. So wird es beispielsweise verboten sein, Hunde länger als 12 Stunden am Stück anzubinden. Für als gefährlich eingestufte Hunderassen gilt zudem Leinen- und Maulkorbzwang.
Mehr Tierschutz durch klare Gesetze
Die Neuerungen sind Teil des Gesetzes 'Über die Veterinärmedizin und das Wohlergehen von Tieren'. Ziel ist es, die Haltungsbedingungen zu verbessern und die Verantwortung der Halter zu stärken. Staatliche Veterinärinspektoren und zugelassene Tierärzte werden die Einhaltung der Regeln überwachen. Diese Reform ist ein bedeutender Schritt für die Entwicklung der Veterinärmedizin in der Ukraine und soll das gesellschaftliche Bewusstsein für den Umgang mit Tieren schärfen.
- Einführung eines einheitlichen Veterinärpasses.
- Kontrolle der Einhaltung durch Behörden.
- Vereinfachte Abwicklung für Tierhalter über die Plattform 'Dija'.
Die geplanten Änderungen spiegeln den wachsenden Stellenwert des Tierschutzes in der Ukraine wider. Durch den verpflichtenden Veterinärpass und strengere Kontrollen sollen die Lebensbedingungen der Tiere nachhaltig verbessert werden. Langfristig könnte dies auch zu einem Rückgang von Fällen tierquälerischer Behandlung führen.
Lesen Sie auch
- Rekordverdächtige Stickerei: Wie eine Lehrerin aus dem Donbass zur Hüterin ukrainischer Traditionen wurde
- Sekundenentscheidung: Wie Kinder 2026 ihre Schulranzen auswählen
- Wohnungsentschädigung für Vertriebene aus Mariupol: Warum der Staat nicht zahlen kann
- Die Kiewer S-Bahn wird ab dem 22. Juli teurer: Der Fahrpreis steigt auf 37 Hrywnja
- Abzocke in Russland: Hohe Geldstrafen für Benzinvorräte in Garagen
- Warum Vertriebene in der Ukraine kaum Chancen auf eine Immobilienfinanzierung haben

