Griechenland verhängt Bußgelder von bis zu 1000 Euro für das Sammeln von Muscheln an Stränden.
Nach Angaben von inkorr.com: Touristen, die nach Griechenland reisen, können jetzt mit ernsthaften Bußgeldern von bis zu 1000 Euro (ungefähr 48.000 Hrywnja) für das Sammeln von Muscheln oder Kieselsteinen an Stränden rechnen. Diese Entscheidung wurde getroffen, weil solche Handlungen die Ökosysteme gefährden. Neue Maßnahmen wurden eingeführt, um die Küstengebiete zu schützen. Darüber berichtet .
In Griechenland wird jetzt für das Sammeln von Muscheln bestraft
Die griechische Regierung hat neue Maßnahmen im Kampf gegen den Massentourismus eingeführt, der unberührten Stränden und historischen Ruinen schadet. Das Sammeln von Souvenirs aus der Natur, das auf den ersten Blick harmlos erscheint, kann tatsächlich das ökologische Gleichgewicht zerstören und Küstenerosion verursachen. Touristen wird geraten, die möglichen Folgen ihrer Handlungen zu berücksichtigen: jeder Sandkorn kann einen hohen Preis haben. Neue Regeln gelten an geschützten Küsten, wo verstärkte Kontrollen durch Patrouillen und Kameras eingeführt wurden.
Bußgelder in Griechenland für die Erweiterung von Liegenbereichen
Neben Souvenirs unterliegen auch Liegen der Kontrolle. Das Gesetz verlangt, dass 70 % der öffentlichen Strände frei von vermieteten Liegen bleiben, und dafür sind nun strenge Bußgelder vorgesehen. Bei Verstößen sind Geldstrafen für Einzelpersonen und Unternehmer von 300 bis 5000 Euro vorgesehen, je nach Fall.
Neue Bußgelder für Touristen in Griechenland
Hier sind die wichtigsten neuen Bußgelder für Touristen:
Sammeln von Muscheln/Kieselsteinen: bis zu 1000 Euro, mit Fokus auf ökologische Schäden.
Verstöße gegen Liegenbereiche: 300-5000 Euro, 70 % der Strände - ohne Kommerz.
Allgemeine Kontrolle: Patrouillen, Bußgelder für Müll oder Landschaftsschäden.
Jährlich besucht Griechenland 30 Millionen Touristen, was eine erhebliche Belastung für die natürlichen Ressourcen darstellt. Seit 2020 ist die Küstenerosion um 15 % gestiegen, und antike Ruinen leiden unter der Flut von Touristen. Die Regierung investiert in die Entwicklung von 'grünen' Zonen, aber das Hauptinstrument bleiben die Bußgelder. Ähnliche Probleme werden auch in anderen europäischen Ländern beobachtet: In Italien entging ein 51-jähriger Schotte knapp einer Festnahme, weil er versucht hatte, sechs Steine und Ziegel aus Pompeji mitzubringen - die Strafe dafür hätte Tausende von Euro betragen können. Die Behörden betonen, dass das kulturelle Erbe kein Produkt zum Verkauf ist.
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