Ein neuer unheilbarer Virus breitet sich auf der Welt aus: Wie man den Adenovirus erkennt.

Ein neuer unheilbarer Virus breitet sich auf der Welt aus: Wie man den Adenovirus erkennt
Ein neuer unheilbarer Virus breitet sich auf der Welt aus: Wie man den Adenovirus erkennt

Nach Angaben von ТСН: Die Welt wird von einer neuen Welle eines geheimnisvollen Virus erfasst, das als „unheilbar“ bekannt ist, da es keine spezifische Behandlung gibt. Die Symptome dieser Krankheit ähneln einer gewöhnlichen Erkältung oder Covid-19, jedoch ist der Erreger weitaus widerstandsfähiger gegenüber äußeren Bedingungen und verbreitet sich schneller unter der Bevölkerung, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern.

Dies berichtete Eric Sachinwalla, ein führender amerikanischer Experte für Infektionskontrolle und medizinischer Direktor von Jefferson Health (Philadelphia).

Seiner Meinung nach gibt es weltweit einen deutlichen Anstieg der Erkrankungen durch Adenovirus, das oft nicht diagnostiziert wird, da es andere respiratorische Infektionen ähnlich ist.

Was ist Adenovirus

Nach Angaben des Public Health Scotland sind Adenoviren eine Gruppe von etwa 50 verschiedenen Virustypen. Sie können verschiedene Organe und Systeme angreifen und Symptome von leichter Unwohlsein bis zu schweren Komplikationen bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem verursachen.

Die Hauptgefahr besteht in ihrer Lebensfähigkeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Erregern sind Adenoviren resistent gegen die meisten gängigen Desinfektionsmittel, was es ihnen ermöglicht, lange auf Oberflächen zu bleiben und sich schnell im Haushalt zu verbreiten.

Hauptsymptome: Wie man die Krankheit erkennt

Das klinische Bild des Adenovirus ähnelt oft saisonaler Grippe oder Covid-19. Patienten suchen normalerweise mit Beschwerden über starken Husten, Schnupfen, Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen und Lymphknotenschwellungen sowie schwereren Anzeichen wie akuter Bronchitis oder Krupp auf.

Über die respiratorischen Manifestationen hinaus kann Adenovirus die Schleimhäute der Augen angreifen und Konjunktivitis verursachen sowie den Magen-Darm-Trakt betreffen, was sich in Form von Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und starken Bauchschmerzen äußert. In seltenen Fällen kann es zu einer Blasenentzündung oder einer Beeinträchtigung des Nervensystems kommen.

Ausmaße der Verbreitung: Die Statistiken sind beeindruckend

Laut Studien des National Institutes of Health sind Adenoviren die Ursache für:

  • 5–10% aller klinisch signifikanten Atemwegsinfektionen bei Kindern;

  • 1–7% ähnlicher Fälle bei Erwachsenen.

Die Statistik zeigt, dass die meisten Kinder sich vor dem 10. Lebensjahr mit Adenovirus infizieren. Manchmal verläuft die Krankheit mild, und die Eltern ahnen nicht einmal, dass das Kind genau dieses Virus durchgemacht hat. Dennoch wurden im Jahr 2016 etwa 75 Millionen Fälle von Durchfall bei Kindern unter 5 Jahren registriert, die durch Adenovirus verursacht wurden.

Warum die Krankheit „unheilbar“ genannt wird und wie man handelt

Der Begriff „unheilbar“ weist in diesem Fall darauf hin, dass es keine spezifischen antiviralen Medikamente gegen Adenovirus gibt; die Behandlung ist nur symptomatisch.

Dr. Sachinwalla betont, dass Ruhe für die Wiederherstellung des Immunsystems von entscheidender Bedeutung ist. Es ist wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um Dehydration zu vermeiden, insbesondere bei Vorliegen von intestinalen Symptomen.

Der Arzt weist auch darauf hin, dass nicht alle Fälle von Fieber sofort mit fiebersenkenden Mitteln gesenkt werden müssen. Fieber ist ein natürlicher Mechanismus des Immunsystems im Kampf gegen Infektionen.

Da es schwierig ist, Adenovirus selbst von Grippe oder Covid-19 zu unterscheiden, rät Eric Sachinwalla dringend, einen Arzt aufzusuchen, wenn sich die Symptome am dritten Krankheitstag nicht bessern.

Da Adenovirus einen erheblichen Teil der Bevölkerung beeinflussen kann, ist es wichtig, über Symptome und Wege seiner Verbreitung informiert zu sein. Angesichts der Daten über die Verbreitung der Krankheit betont das Gesundheitswesen die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen, einschließlich gründlicher Hygiene und rechtzeitigen Arztbesuchs bei ersten Symptomen. Dies wird nicht nur helfen, Komplikationen zu vermeiden, sondern auch die weitere Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung zu stoppen.


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