Ab April 2026 droht Rentenverlust: Diese Ukrainer müssen jetzt handeln.

Ab April 2026 droht Rentenverlust: Diese Ukrainer müssen jetzt handeln
Ab April 2026 droht Rentenverlust: Diese Ukrainer müssen jetzt handeln

Neue Regeln für die Rente: Was sich ab 2026 ändert

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. April 2026 riskieren bestimmte ukrainische Staatsbürger, ihren Rentenanspruch zu verlieren. Voraussetzung dafür ist, dass sie nicht nachweisen können, keine Zahlungen aus Russland zu erhalten. Grundlage ist die Verordnung Nr. 126 der ukrainischen Regierung. Sie verpflichtet Betroffene, konkrete Vorgaben der Pensionskasse der Ukraine zu erfüllen, um ihre Rentenzahlungen zu sichern.

Video-Identifikation und Fristen

Für Personen, die ins Ausland gegangen sind oder in besetzten Gebieten leben, gilt eine Frist bis zum 1. Juli 2026. Bis dahin müssen sie eine Video-Identifikation durchlaufen. Ziel dieser Maßnahme ist der Nachweis, dass die betroffene Person keine russischen Rentenleistungen bezieht. Wer diese Anforderung nicht erfüllt, riskiert den Verlust des eigenen Rentenanspruchs. Die Mindestrente für Bürger mit ausreichender Versicherungszeit liegt bei knapp 3.500 Hrywnja monatlich.

Die Einhaltung der Vorgaben der Pensionskasse ist daher ein entscheidender Schritt, um den Rentenanspruch zu wahren. Betroffene sollten sich über die Notwendigkeit informieren, den Bezug von Zahlungen aus Russland auszuschließen, um finanzielle Engpässe zu vermeiden. Besonders für Menschen in besetzten Gebieten oder im Ausland kann dies existenziell sein – für viele ist die Rente die einzige Einkommensquelle.

Die Verordnung unterstreicht zudem die Bemühungen der ukrainischen Regierung, Finanzströme zu kontrollieren und Missbrauch durch Personen zu verhindern, die Leistungen aus mehreren Quellen beziehen.

Lesen Sie auch

Werbung