Pensionsstopp droht: Neue Identifizierungspflicht für Rentner ab Februar 2026.

Pensionsstopp droht: Neue Identifizierungspflicht für Rentner ab Februar 2026
Pensionsstopp droht: Neue Identifizierungspflicht für Rentner ab Februar 2026

Neue Identifizierungspflicht für Rentner

Nach Angaben von TSN.ua: Ab Februar 2026 könnten zahlreiche ukrainische Rentner ihre Bezüge verlieren. Grund sind verschärfte Identifikationsregeln des Ukrainischen Rentenfonds, die bis zum 31. Dezember 2025 erfüllt werden müssen. Wer diese Frist versäumt, riskiert die sofortige Einstellung seiner Pension. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Zahlungsströme zu überprüfen und Missbrauch vorzubeugen.

Besonders betroffen sind Rentner in den besetzten Gebieten. Sie müssen zusätzlich nachweisen, dass sie keine Rentenzahlungen von der Russischen Föderation erhalten. Erst nach Vorlage dieser Bestätigung können ihre ukrainischen Leistungen wieder fließen. Als Erleichterung bietet der Staat die Möglichkeit der digitalen Identifizierung mit dem E-Signatur-System "Dija" an.

Hohe Risiken bei Nichtbeachtung

Wer die neuen Vorgaben ignoriert, geht ein hohes finanzielles Risiko ein. Die Fristen sind verbindlich, und Verstöße haben unmittelbare Konsequenzen für die soziale Absicherung. Rentner sollten daher umgehend handeln, um ihre Ansprüche nicht zu gefährden.

Die Reform trifft besonders vulnerable Gruppen, darunter viele Bewohner der Konfliktgebiete. Sie unterstreicht, wie sehr der Zugang zu Sozialleistungen heute von formalen Verwaltungsakten abhängt – eine Hürde für viele ältere Menschen in ohnehin prekären Situationen. Die Digitalisierung soll Abhilfe schaffen, setzt aber technisches Verständnis und entsprechende Geräte voraus.

Zwar kann die E-Signatur "Dija" die Identifizierung aus der Ferne ermöglichen, doch nicht alle Rentner verfügen über die nötige Technik oder Kenntnisse für deren Nutzung.


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