Japaner haben einen Kunststoff entwickelt, der sich im Ozean ohne Mikroplastik abbaut.
Nach Angaben von ТСН: Japanische Wissenschaftler haben einen neuen Kunststofftyp entwickelt, der sich vollständig im Ozean abbauen kann und kein Mikroplastik erzeugt. Die Entwicklung wurde von einem Team unter der Leitung von Takuzo Aida durchgeführt.
Die Forschung wurde in der Zeitschrift American Chemical Society veröffentlicht.
Dieses Material basiert auf pflanzlicher Cellulose, die den Status der häufigsten organischen Verbindung auf dem Planeten hat. Die Wissenschaftler verwendeten ihre Derivate, Carboxymethylzellulose, und kombinierten es mit einem anderen Polymer mit ähnlichen Eigenschaften. Die ersten Proben des Kunststoffs bauten sich schnell in der Umwelt ab, hatten jedoch einen erheblichen Nachteil: Sie waren zu hart und brüchig und ähnelten Glas.
Das Problem der Flexibilität
Um dieses Problem zu überwinden, begann das Team nach einer Komponente zu suchen, die dem Material Flexibilität verleihen könnte, ohne die Festigkeit zu verlieren. In Experimenten stellte sich heraus, dass Cholinchlorid, ein in der Lebensmittelindustrie erlaubtes organisches Salz, eine solche Lösung sein könnte. Durch die Zugabe wurde der Kunststoff elastisch, und der Dehnungsgrad kann reguliert werden: Das Material kann bis zu 130 % seiner ursprünglichen Länge gedehnt werden.
Neues Material
Der neue Kunststoff, der den Namen CMCSP trägt, steht in Bezug auf die Festigkeit dem herkömmlichen Erdölkunststoff in nichts nach, und seine mechanischen Eigenschaften können für spezifische Aufgaben eingestellt werden, ohne andere Eigenschaften zu verlieren. Laut den Autoren ist diese Technologie ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Plastikverschmutzung der Ozeane und des Planeten insgesamt.
Wir erinnern daran, dass die Forscher auch spezifische Daten ermittelt haben, wann die Erde massiv ihre Gletscher verlieren wird, was auf eine schwierige Zukunft unseres Planeten ohne Eis hinweist.
Lesen Sie auch
- Android: Was der grüne Punkt bedeutet und ob er sich entfernen lässt
- Worauf es bei einem WLAN-Router ankommt: 4 entscheidende Merkmale im Überblick
- Nur zwei bis drei Jahre: Warum faltbare Android-Handys so schnell den Geist aufgeben
- Wenn Turbomotoren enttäuschen: Die anfälligsten Aggregate und wie man sie rettet
- JD Power Zuverlässigkeitsstudie: BMW an der Spitze, Audi und Mercedes fallen zurück
- Ukrainische Drohnen-Barkasse „Barrakuda“ wird zum fliegenden Flugzeugträger: Wie viele FPV-Drohnen sie an Bord hat

