Kiews Berater wirft Moskau gezielten Terror gegen Zivilisten vor.
Kriegsführung gegen die ukrainische Bevölkerung
Nach Angaben von UATV: Nach Einschätzung von Mychajlo Podoljak, einem Berater des ukrainischen Präsidentenbüros, setzt Russland bei seiner Kriegsführung fast ausschließlich auf Angriffe gegen die Zivilbevölkerung. Er bezifferte den Anteil dieser Taktik auf 95 Prozent. Die Angriffe erfolgen demnach vor allem mit Raketen und Drohnen. Podoljak forderte daher eine deutliche Aufstockung der Luftabwehrsysteme für die Ukraine und eine konsequente Fortsetzung der Sanktionen gegen Russland. Der Zeitpunkt der massiven Raketenangriffe während des NATO-Gipfels in Ankara unterstreiche die aggressive Strategie Moskaus zusätzlich.
Der Berater betonte:
„Die einzige Art der Kriegsführung Russlands besteht heute zu 95 Prozent aus Raketen- und Drohnenangriffen auf die Zivilbevölkerung.“.
Appell an die internationale Gemeinschaft
Podoljak unterstrich die Dringlichkeit einer engen Zusammenarbeit mit den US-amerikanischen Partnern. Er forderte Washington auf,
„die Politik der sanften Diplomatie gegenüber Putin aufzugeben und zu erkennen, dass Putin auch die Reputation Amerikas schädigt.“.
Im Rahmen des NATO-Gipfels betonte Dänemark die Notwendigkeit, die Rüstungsproduktion hochzufahren – ein entscheidender Faktor für die Unterstützung der Ukraine. Podoljak bezeichnete das Vorgehen Russlands angesichts dieser Lage als „eklatant“. Er hob zwei zentrale Hebel hervor, um Druck auf Moskau auszuüben:
- militärische Unterstützung für die Ukraine
- Sanktionen
Konkret nannte er drei Wege, um Russland zum Einlenken zu zwingen:
- militärischer Druck
- Sanktionen
- humanitäre und informationelle Isolation
Die Lage in der Ukraine bleibt somit äußerst angespannt. Der Bedarf an einer verstärkten Luftabwehr und einem anhaltenden internationalen Druck auf Russland wird immer dringlicher. Podoljaks Aussagen spiegeln die tiefe Sorge der ukrainischen Führung wider, dass Russland durch gezielten Terror die Zivilbevölkerung gefügig machen will. Die Unterstützung durch internationale Partner, insbesondere den USA und Dänemark, ist für die regionale Sicherheit und die Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit von entscheidender Bedeutung. Die Forderung nach weiterer Militärhilfe und die Aufrechterhaltung der Sanktionen bleiben zentrale Pfeiler im Kampf gegen die russische Aggression.
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