Politico: Die NATO wird die Strategie der Beziehungen zu Russland bei einem Treffen der Verteidigungsminister überprüfen.
Die Verteidigungsminister der NATO-Länder planen, aufgrund der wachsenden Bedrohung durch den Kreml die Politik des Bündnisses gegenüber Russland zu überdenken. Laut Politico haben sich die Beziehungen zwischen der NATO und Russland nach der russischen Invasion in die Ukraine im Jahr 2022 auf den schlechtesten Stand seit langem verschlechtert. Der Kreml betrachtet die Ausdehnung der NATO nach Osten als existenzielle Bedrohung, während die NATO Russland als direkte Bedrohung für ihre Verbündeten betrachtet. Trotzdem besteht der „Grundakte“ zwischen der NATO und Russland, aber die Bündnisländer streben jetzt die Ausarbeitung einer neuen Strategie gegenüber Russland an.
Es wird erwartet, dass die NATO-Verbündeten auf dem Gipfeltreffen im Juli eine Einigung über die Ausarbeitung einer neuen NATO-Russland-Strategie bis zum nächsten Gipfeltreffen des Bündnisses im Jahr 2025 erzielen werden. Es bestehen jedoch Meinungsverschiedenheiten darüber, wie weit die NATO gehen sollte, um neue Regeln in Bezug auf Russland aufzustellen. Einige Bündnismitglieder befürchten, dass eine aggressive Strategie Russland destabilisieren könnte. Darüber hinaus gibt es Fragen zu Ungarn und der Slowakei, die weiterhin Kontakte zu Russland pflegen und in ihrer Zusammenarbeit mit Russland einen eigenen strategischen Wert haben.
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