Kiewer bei Beschuss verletzt: Rettungsdienst verweigerte Anfahrt wegen Luftalarm.

Kiewer bei Beschuss verletzt: Rettungsdienst verweigerte Anfahrt wegen Luftalarm
Kiewer bei Beschuss verletzt: Rettungsdienst verweigerte Anfahrt wegen Luftalarm

Rettung unter Beschuss: Ein Kiewer überlebte den Großangriff

Nach Angaben von Novyny.live: Am 15. Juni wurde der Kiewer Jurij Tereschtschuk während eines massiven russischen Beschusses verletzt. Zunächst weigerte sich der Rettungsdienst, zum Einsatzort zu fahren, und forderte ihn auf, das Ende des Luftalarms abzuwarten. Später trafen jedoch zwei Krankenwagen ein, um dem Verletzten zu helfen. Der Vorfall ereignete sich in einem Moment höchster Gefahr: Tereschtschuk hörte ein lautes Dröhnen und sah einen Lichtblitz.

„Ich hörte ein starkes Dröhnen, einen Lichtblitz und entschied, dass ich in den Flur rennen muss, weil ich verstand, dass die Rakete direkt auf mich zukam,“
schilderte er die Sekunden der Entscheidung. Der Einschlag löste auf einer Fläche von etwa 800 Quadratmetern einen Brand aus, der sofort gelöscht werden musste.

Nach der Erstversorgung durch die Mediziner berichtete Tereschtschuk:

„Der Krankenwagen kam schneller, und als mir der Arzt bereits half und mich nach draußen brachte, um mich ins Krankenhaus zu bringen, fuhr bereits das Team von ‚Dobrobut‘ vor.“
Der Angriff, bei dem Tereschtschuk verletzt wurde, zerstörte zudem 100.000 Kostüme im Dowschenko-Filmstudio – ein weiteres Beispiel für die verheerenden Schäden, die der Aggressor anrichtet.

Tereschtschuk schwebte nach der Verletzung in kritischem Zustand, doch dank des schnellen Eingreifens der Ärzte konnte sein Leben gerettet werden. Der Vorfall hat in der Hauptstadt Besorgnis ausgelöst, da solche Attacken die Bevölkerung weiterhin bedrohen. Er verdeutlicht, wie lebenswichtig eine zügige Reaktion der Rettungskräfte in Notlagen ist. Gleichzeitig zeigen die Zerstörungen im Filmstudio die wirtschaftlichen und kulturellen Folgen des Krieges, die die Gesellschaft noch lange belasten werden. Die Bewohner Kiews müssen weiterhin mit der Unsicherheit leben und sich auf neue Herausforderungen einstellen.


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