Ab 1. April: Mehr Geld für erwerbstätige Rentner – Auszahlungstermin und Höhe der Erhöhung.
Neuer Anlauf zur Rentenanpassung in der Ukraine ab April 2024
Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine steht ab dem 1. April 2024 eine weitere Erhöhung der Renten für berufstätige Senioren an. Allerdings werden die zusätzlichen Zahlungen erst im Juni auf den Konten der Berechtigten eingehen. Von dieser Anpassung profitieren rund 650.000 Menschen, die vor dem Stichtag 1. April 2024 in den Ruhestand gegangen sind. Anspruch auf die Neuberechnung haben all jene, deren Rente entweder erstmals bewilligt oder zuletzt vor diesem Datum angepasst wurde.
Die tatsächliche Auszahlung der aufgelaufenen Beträge erfolgt im Juni dieses Jahres. Dann erhalten die Betroffenen eine Einmalzahlung, die die Monate April, Mai und Juni abdeckt. Ab Juli fließen die Bezüge dann dauerhaft in der neuen, erhöhten Höhe.
Wer profitiert von der Rentenerhöhung?
Die Anhebung betrifft Personen, die ihren Rentenbescheid vor dem 1. April 2024 erhalten haben – das sind etwa 650.000 Menschen. Wer erst nach diesem Datum in Rente gegangen ist, muss sich bis zur nächsten automatischen Anpassung im April 2027 gedulden.
Zusätzlich gibt es gestaffelte Alterszulagen für die Jahrgänge 65, 70, 75 und 80 Jahre. Die Mindestrente für 65-Jährige liegt bei 3.458,8 Griwna. Die Aufschläge staffeln sich wie folgt:
- für Rentner zwischen 70 und 74 Jahren: plus 300 Griwna;
- für die Altersgruppe 75 bis 79 Jahre: plus 450 Griwna;
- für alle ab 80 Jahren: plus 570 Griwna.
Diese Anpassung zielt darauf ab, die finanzielle Situation erwerbstätiger Rentner in der Ukraine zu verbessern und ihnen ein höheres Maß an sozialer Absicherung zu bieten. Die Regierung unternimmt diesen Schritt vor dem Hintergrund allgemeiner Bemühungen, die soziale Sicherung der Bevölkerung zu stärken, die mit wirtschaftlichen Herausforderungen kämpft. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die nächste automatische Neubewertung erst in drei Jahren ansteht. Dies könnte bei denjenigen, die später in Rente gehen, für Verunsicherung sorgen. Die aktuellen Änderungen könnten daher langfristige Auswirkungen auf jüngere Rentner und diejenigen haben, die in naher Zukunft ihren Ruhestand antreten.
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