Der Präsident Südkoreas hat den Kriegszustand nach der Abstimmung des Parlaments aufgehoben.
Der Präsident Südkoreas, Yoon Suk Yeol, erklärte die Aufhebung des Kriegszustands nach der Abstimmung der Nationalversammlung über seine Aufhebung. Dies geschah einige Stunden nach der Verkündung des Ausnahmezustands.
Nach Angaben südkoreanischer Medien erklärte der Präsident, dass er den Kriegszustand nach der Kabinettssitzung aufheben werde. Die Truppen wurden bereits aus dem Gebiet der Nationalversammlung abgezogen, nachdem das Parlament für die Beendigung des Ausnahmezustands gestimmt hatte.
Zuvor hatte Präsident Yoon den Kriegszustand ausgerufen und die Opposition des 'Putsches' und des Versuchs, die 'freie Demokratie zu stürzen', beschuldigt. Diese Entscheidung führte zu massiven Protesten in Seoul, wo sich Tausende von Demonstranten vor dem Parlamentsgebäude versammelten.
Der Oppositionsführer Lee Jae-myung wies die Vorwürfe des Präsidenten zurück und erklärte, es gebe 'keinen Grund für die Einführung des Kriegszustands'. Sogar der Vorsitzende der regierenden Partei, Han Dong-hun, sprach sich gegen die Entscheidung des Präsidenten aus und bezeichnete die Einführung des Kriegszustands als 'falsch'.
Gemäß der Verfassung Südkoreas ist der Präsident verpflichtet, den Kriegszustand 'ohne Verzögerung' aufzuheben, wenn die Nationalversammlung dies verlangt.
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