Prinz Harry verliert Prozess gegen die Daily Mail: Klage wegen fehlender Beweise abgewiesen.
Der Rechtsstreit von Prinz Harry gegen Associated Newspapers Limited
Nach Angaben von Glamurchik — Шоу-біз: Prinz Harry hat eine juristische Niederlage im Verfahren gegen den Verlag Associated Newspapers Limited, Herausgeber der Daily Mail, erlitten. Der Londoner High Court wies am 7. Juli 2026 die Klage von Harry und sechs weiteren Prominenten, darunter Elton John, aufgrund unzureichender Beweise ab. Richter Nicklin verkündete das Urteil nach 46 Verhandlungstagen. Dieses Verfahren reiht sich in eine Serie von Auseinandersetzungen zwischen britischen Medien und öffentlichen Personen ein, die sich gegen angebliche Verletzungen ihrer Privatsphäre wehren.
In einer gemeinsamen Erklärung äußerten Prinz Harry und Baroness Doreen Lawrence ihre Enttäuschung über den Ausgang des Verfahrens:
'Wir sind vor Gericht gegangen, um Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit zu suchen. Aber wir haben weder das eine noch das andere bekommen. Dieses Urteil ist eine vollständige und offensichtliche Vertuschung.' – Prinz Harry und Baroness Doreen Lawrence
Harry fügte hinzu, dass 'der Eindruck entsteht, dass für Zeitungen eine Regel gilt und für Kläger eine andere'. Der Fall zeigt, wie schwierig es für Kläger sein kann, ihre Rechte vor Gericht durchzusetzen, während Medien weiterhin die öffentliche Meinung prägen.
Darüber hinaus fordern britische Verlage von Harry und den anderen Klägern rund 67 Millionen Dollar. Die nächste Anhörung zu den finanziellen Konsequenzen des Falls ist für Ende Juli angesetzt. Diese Anhörung könnte ein entscheidender Schritt zur Klärung der finanziellen Belastungen für alle Beteiligten sein.
Hintergrund des Falls
Dieser Fall ist Teil eines größeren Kontexts, in dem Prominente und öffentliche Persönlichkeiten in Großbritannien versuchen, Medienaktivitäten anzufechten, die sie als Verletzung der Privatsphäre betrachten. Die Abweisung der Klage von Prinz Harry könnte auf die Schwierigkeiten hinweisen, mit denen Kläger beim Schutz ihrer Rechte konfrontiert sind, und darauf, wie Medien weiterhin die öffentliche Meinung ohne nennenswerte Konsequenzen formen.
Die für Ende Juli geplante Anhörung könnte eine entscheidende Phase bei der Regelung der finanziellen Folgen für alle Beteiligten darstellen.
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