Neues Medikament verdoppelt Überlebenszeit bei Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Klinische Studie auf ASCO-Konferenz vorgestellt
Nach Angaben von Vox - Загальний: Auf der Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO) am 31. Mai 2026 in Chicago präsentierte der Harvard-Onkologe Brian Wolpin die Ergebnisse einer klinischen Studie. Diese belegten die Wirksamkeit des Wirkstoffs Daraxonasib. Laut der Untersuchung verdoppelt das Präparat die mediane Gesamtüberlebenszeit von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs. Fachleute werten dies als Meilenstein, denn dieser Krebs zählt zu den aggressivsten Formen und fordert jährlich über 50.000 Todesopfer in den USA. Zum Vergleich: Die allgemeine Krebssterblichkeit in den USA sank zwischen 1991 und 2023 um 34 Prozent.
An der Studie nahmen 500 Patienten teil. Die Fünfjahres-Überlebensrate bei Bauchspeicheldrüsenkrebs liegt weiterhin nur im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Dennoch zeigt sich ein positiver Trend: Für alle Krebsarten zusammen stieg die Fünfjahres-Überlebensrate bei Patienten, die zwischen 2015 und 2021 diagnostiziert wurden, auf 70 Prozent.
Stimmen zur Studie und Bedeutung neuer Therapien
Julie Gralow kommentierte die Ergebnisse mit den Worten:
„Das Ergebnis ist kein Treffer, sondern ein grandioser Schlag“ – Julie Gralow.
Jennifer Knox bezeichnete die Entwicklung als:
„Game-Changer“ – Jennifer Knox.
Diese Einschätzungen unterstreichen die Bedeutung neuer Behandlungsansätze wie der Immuntherapie, die als wesentlicher Treiber des Wandels in der Krebstherapie gilt. Allerdings kämpfen Forscher in den USA mit Finanzierungsproblemen für wissenschaftliche Studien, was künftige Fortschritte erschweren könnte.
Die ASCO-Konferenz bleibt eine zentrale Plattform für den Austausch wissenschaftlicher Errungenschaften in der Onkologie. Sie hat das Potenzial, die Behandlungsstrategien für Krebspatienten grundlegend zu verändern.
Die Ergebnisse der klinischen Studie zu Daraxonasib eröffnen neue Perspektiven im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs, der traditionell sehr niedrige Überlebensraten aufweist. Der Rückgang der Krebssterblichkeit in den USA in den letzten Jahrzehnten zeigt insgesamt positive Veränderungen in der Krebstherapie. Entscheidend bleibt die Unterstützung von Forschung und Entwicklung, denn neuartige Therapien können die Behandlungsergebnisse für Patienten erheblich verbessern.
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