Angler auf Eisscholle im Dnepr abgetrieben: Suche blieb erfolglos.
Gefährlicher Vorfall auf dem Dnepr
Nach Angaben von TSN.ua: In Kiew wurde ein Angler gesichtet, der auf einer Eisscholle den Fluss Dnepr hinabtrieb. Ein Video des Vorfalls kursierte bereits am 24. Februar im Netz. Die anschließende Suchaktion der staatlichen Notfalldienste (DSNS) der Hauptstadt verlief jedoch ergebnislos.
Die DSNS warnt eindringlich vor der brüchigen und dünnen Eisdecke auf den Flüssen der Stadt, die eine erhebliche Gefahr darstellt. Im Stadtteil Obolon kam es bereits zu einem Zwischenfall, bei dem ein Mann von der Eisfläche des Dnepr abrutschte und ins Wasser fiel.
„Unsere Einsatzkräfte haben den Mann gesucht, aber niemanden gefunden. Vermutlich hat der Angler es allein an Land geschafft,“ erklärte Pawlo Petrow.
Lebensgefahr durch instabiles Eis
Der Vorfall unterstreicht die akute Gefahr, die von dünnem Eis ausgeht, besonders bei den wechselhaften Frühlingsbedingungen. Die Behörden appellieren an die Bürger, auf dem Eis und in Ufernähe äußerste Vorsicht walten zu lassen. Schon leichte Windböen oder ein minimaler Temperaturanstieg können das Eis rasch schmelzen lassen und es tragisch dünn werden lassen.
Solche Vorkommnisse sind eine deutliche Mahnung, die Sicherheitsregeln an Gewässern stets zu beachten.
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