RNBO verhängte 'lebenslange' Sanktionen gegen Poroschenko: Wer sonst noch auf der Liste steht.
Verhängte Sanktionen gegen Poroschenko und andere Personen
Am 12. Februar beschloss der Rat für nationale Sicherheit und Verteidigung (RNBO) Sanktionen gegen Petro Poroschenko, Abgeordneten und ehemaligen Präsidenten der Ukraine, einzuführen.
Gemäß dem veröffentlichten Dekret des Präsidenten der Ukraine gelten die Sanktionen gegen Poroschenko 'unbefristet', das heißt für immer.
Poroschenko reagierte seinerseits auf die Entscheidung des RNBO in seinem Facebook und stellte fest, dass sie für ihn keine Überraschung war.
Gemäß dem Dokument wurden gegen Poroschenko folgende Sanktionen verhängt:
- Entzug staatlicher Auszeichnungen und anderer Formen der Ehrung;
- Blockierung von Vermögenswerten;
- Beschränkung von Handelsoperationen;
- Aufhebung von Transitrouten, Flügen und Transporten auf dem Territorium der Ukraine;
- Verhinderung von Kapitalabflüssen aus der Ukraine;
- Aussetzung der Erfüllung wirtschaftlicher und finanzieller Verpflichtungen;
- Verbot der Beteiligung an Privatisierungen und der Miete von Staatseigentum;
- Verbot der Nutzung des Funkfrequenzspektrums der Ukraine;
- Beschränkung oder Einstellung der Bereitstellung elektronischer Kommunikationsdienste;
- Verbot der Durchführung öffentlicher und militärischer Beschaffungen;
- Verbot ausländischer nichtmilitärischer Schiffe und Militärschiffe im territorialen Gewässer der Ukraine;
- Verbot der Erhöhung des Stammkapitals von Unternehmen;
- Einführung zusätzlicher Maßnahmen im Bereich der ökologischen, sanitären, phytosanitären und veterinärmedizinischen Kontrolle;
- Beendigung von Handelsabkommen, gemeinsamen Projekten und Industrieprogrammen;
- Verbot der Übertragung von Technologien, Rechten an Objekten des geistigen Eigentums;
- Verbot des Erwerbs von Grundstücken;
- andere Sanktionen, die den Grundsätzen ihrer Anwendung entsprechen.
Darüber hinaus verhängte der RNBO auch Sanktionen gegen Ihor Kolomoiskyi, Hennadiy Boholyubov, Konstantin Zhevago und Viktor Medvedchuk.
Präsident Selenskyj erzählte auch von seinem Treffen mit Trump, neuen Sanktionen und Plänen zur Senkung der Arzneimittelpreise.
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