Russische Angriffe auf Dnipro und Krywyj Rih: 26 Verletzte, darunter Kinder.
Luftschläge gegen ukrainische Städte am 22. Januar 2023
Nach Angaben von UATV: Bei russischen Angriffen auf die ukrainischen Städte Dnipro und Krywyj Rih am 22. Januar 2023 wurden 26 Menschen verletzt, vier davon Kinder. In Dnipro traf eine Drohne ein Wohngebäude, wodurch 14 Personen zu Schaden kamen. Der Angriff auf Krywyj Rih forderte ebenfalls schwere Opfer: Hier erlitten zwölf Menschen Verletzungen, darunter auch Minderjährige.
Folgen der Angriffe
In Dnipro wurde ein Teil eines Wohnhauses zerstört, was unter den Anwohnern Panik auslöste. Augenzeugen schilderten ihre Erlebnisse.
'Ich wohne im Nachbarhaus. Ich habe es fliegen gehört, dann gab es eine Explosion. Wir hatten große Angst, es kam völlig unerwartet.' - Tetjana
Eine andere Bewohnerin, Julija, berichtete: 'Meine Schwester rief an und sagte, dass es mein Haus getroffen hat. Meine Wohnung befindet sich im elften Stock.'
Auch Krywyj Rih erlitt erhebliche Zerstörungen. Ein zweistöckiges Wohnhaus wurde dabei nahezu komplett zerstört.
'Weil ich solche Angst vor Explosionen habe, hatte ich die Musik laut aufgedreht. Ich habe die Detonation nicht gehört, aber den Blitz gesehen.' - TetjanaZur Bewältigung der Angriffsfolgen wurden in beiden Städten alle relevanten Rettungsdienste alarmiert. Wie Oleksandr Ganscha mitteilte, 'sind alle zuständigen Dienste für die Beseitigung der Folgen im Einsatz'.
Die Angriffe auf die ukrainischen Städte stießen in der Bevölkerung und den Medien auf breite Betroffenheit. Sie unterstreichen die anhaltende Gefahr für Zivilisten in der Ukraine. Diese Vorfälle sind Teil einer traurigen Kontinuität der Eskalation seit Beginn des Konflikts. Die Attacken auf zivile Ziele wie Wohnhäuser zeigen die ständige Bedrohung für die Bevölkerung und machen internationale Unterstützung sowie Schutzmaßnahmen dringend erforderlich. Das schnelle Eingreifen der Notdienste vor Ort demonstriert zugleich die staatliche Bereitschaft, auf die Bedrohungen zu reagieren und den Betroffenen unter schwierigen Bedingungen beizustehen.
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