Zivile Autos in der Region Charkiw durch russische FPV-Drohnen angegriffen – Tote und Verletzte.

Zivile Autos in der Region Charkiw durch russische FPV-Drohnen angegriffen – Tote und Verletzte
Zivile Autos in der Region Charkiw durch russische FPV-Drohnen angegriffen – Tote und Verletzte

FPV-Drohnenangriffe auf zivile Ziele in der Ukraine

Nach Angaben von UATV: Am 22. Januar 2023 griffen russische Streitkräfte mit FPV-Drohnen zivile Fahrzeuge in der Region Charkiw an. Bei diesen Angriffen gab es Tote und Verletzte. Solche Attacken auf die Zivilbevölkerung sind ein klarer Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht.

Um 12:00 Uhr traf in der Siedlung Kasatscha Lopan eine Drohne ein Auto, wodurch zwei lokale Freiwillige starben. Die Staatsanwaltschaft der Region Charkiw gab an:

„Nach Ermittlungsstand schlug gegen 12:00 Uhr eine feindliche FPV-Drohne in einem Fahrzeug im besiedelten Gebiet Kasatscha Lopan ein. Zwei Männer – örtliche Freiwillige – kamen ums Leben.“

Weitere Angriffe in verschiedenen Ortschaften

  • Im Dorf Ruska Losowa kam es ebenfalls zu einem Drohnentreffer. Ein 70-jähriger Mann wurde dabei in der Nähe des getroffenen Fahrzeugs verletzt. Die Staatsanwaltschaft berichtet:
    „Eine feindliche Drohne schlug in ein Auto ein. Ein 70-jähriger Mann wurde verletzt. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Das Opfer hielt sich zum Zeitpunkt des Einschlags in der Nähe des Autos auf.“
  • Zudem gab es im Dorf Hruschiwka einen Drohnenangriff in der Nähe eines Rettungswagens, bei dem zwei medizinische Mitarbeiter verletzt wurden.
  • In der Nacht zum 22. Januar griffen russische Truppen auch die Regionen Odessa, Saporischschja und Dnipropetrowsk an. Dabei starb ein Jugendlicher, und es gab weitere zivile Verletzte.

Diese Vorfälle belegen die fortgesetzten Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine und geben schwerwiegenden Anlass zur Sorge um die Sicherheit der Zivilbevölkerung. Der Einsatz von FPV-Drohnen, die erheblichen Schaden anrichten können, unterstreicht die Weiterentwicklung der russischen Kriegstaktik. Diese Situation dürfte internationale Appelle zum Schutz von Zivilisten verstärken und die Diskussion über wirksamere Mechanismen in humanitären Kriegsfolgekrisen vorantreiben.


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