Sieben Verletzte nach Drohnenangriff auf Charkiw – 60 Menschen evakuiert.
Nächtlicher Angriff auf die ostukrainische Metropole
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 1. März 2023 griffen russische Streitkräfte die Stadt Charkiw mit Kampfdrohnen an. Sieben Menschen wurden dabei verletzt, darunter drei Frauen, die mit akuten Stressreaktionen medizinische Hilfe suchten. Aus gefährdeten Stadtvierteln mussten sechzig Personen in Sicherheit gebracht werden. Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine, liegt nur etwa 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt und ist seit Kriegsbeginn immer wieder schweren Angriffen ausgesetzt.
Angriffe auf die gesamte Region
Der Angriff auf die Stadt war kein Einzelfall. Im Laufe des gleichen Tages wurden auch zwanzig weitere Ortschaften in der Region Charkiw beschossen. Augenzeugen vor Ort schilderten eine extrem bedrohliche Lage.
„Ich hatte gerade Tee getrunken und wollte Borschtsch kochen. Dann hörte ich eine Explosion. Aus dem achten und neunten Stock schlugen plötzlich Flammen, und Teile von Drohnen flogen durch die Luft. Wäre das Fenster geschlossen gewesen, wäre alles hereingeflogen. Es war furchtbar.“
— Valentyna, Bewohnerin von Charkiw
Die Ereignisse verdeutlichen die anhaltend angespannte Sicherheitslage und deren schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung.
- Die Situation in Charkiw und den umliegenden Orten bleibt kritisch.
- Die ständigen Beschüsse beeinträchtigen das Leben der Zivilbevölkerung massiv.
- Die notwendigen Evakuierungen zeigen das Ausmaß der akuten Bedrohung.
Dieser Angriff ist Teil der weiter andauernden militärischen Offensive in der Ukraine und macht deutlich, dass die Region weiterhin unmittelbar von Kampfhandlungen bedroht ist.
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