Russland greift Infrastruktur von Naftogaz in der Region Charkiw an – Leckage gemeldet.

Russland greift Infrastruktur von Naftogaz in der Region Charkiw an – Leckage gemeldet
Russland greift Infrastruktur von Naftogaz in der Region Charkiw an – Leckage gemeldet

Anschläge auf ukrainische Gasinfrastruktur

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 28. Februar hat die russische Armee eine Anlage des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz in der Region Charkiw angegriffen. Dabei kam es zu einer Leckage und erheblichen Schäden an der technischen Ausrüstung. Einsatzkräfte des ukrainischen Notdienstes DSNS und spezielle Reparaturbrigaden sind vor Ort, um die Folgen des Angriffs einzudämmen. Solche Attacken zielen auf die Lebensadern der ukrainischen Energieversorgung.

Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Angriffen der letzten Tage ein. Bereits am 24. und 25. Februar setzten russische Truppen etwa 60 Kampfdrohnen gegen Objekte der Naftogaz-Gruppe in den Regionen Charkiw und Tschernihiw ein. Die Angriffe führten zu Zerstörungen von Produktionsanlagen und Gasspeichern. Noch früher, am 20. Februar, griffen Drohnen Infrastrukturobjekte der Öl- und Gasbranche in der Region Poltawa an und verursachten Brände sowie Zerstörungen. Ein weiterer Angriff auf Naftogaz-Anlagen in der Region Poltawa hatte sich bereits am 8. Februar ereignet.

Einschätzung und weitere Maßnahmen

Der Vorstandsvorsitzende der NAK „Naftogaz Ukraine“, Serhij Kopezkyj, kommentierte die Lage wie folgt:

'Die Situation wurde maximal schnell und professionell unter Kontrolle gebracht.' - Serhij Kopezkyj

Die Arbeiten zur Beseitigung der Angriffsschäden dauern an, da die Bedrohung der Energieinfrastruktur weiterhin akut ist.

Die Attacken unterstreichen die anhaltende Gefahr durch russische Truppen für die ukrainische Energieversorgung. Die Folgen betreffen nicht nur die Energiesicherheit des Landes, sondern können die gesamte Wirtschaft beeinträchtigen. Der Schutz solch kritischer Infrastruktur hat im Krieg oberste Priorität. Die schnelle Reaktion der Rettungsdienste zeigt die ständige Alarmbereitschaft. Die jüngste Eskalation der Angriffe macht deutlich, dass die Sicherheitsvorkehrungen weiter verstärkt werden müssen, um künftige Zerstörungen zu verhindern.


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