Schwerer Drohnenangriff auf Odessa: 35 Verletzte und zerstörte Wohnungen im Stadtzentrum.
Nächtlicher Angriff auf die Hafenstadt
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 27. Januar griffen russische Streitkräfte Odessa mit Kampfdrohnen an. Der Angriff richtete schwere Schäden an Wohn- und Geschäftsgebäuden an. Mindestens 35 Menschen wurden verletzt, zwölf von ihnen mussten ins Krankenhaus, eine Person schwebt in Lebensgefahr. Getroffen wurden vor allem Wohngebiete und das Stadtzentrum.
Die Bilanz der Attacke:
- Zwei Wohnungen wurden komplett zerstört.
- Mehrere weitere erlitten schwere Beschädigungen.
- Fenster wurden herausgesprengt, Wände und technische Geräte beschädigt.
Seit den frühen Morgenstunden laufen Such- und Bergungsarbeiten. Die Rettungskräfte versuchen, das volle Ausmaß der Zerstörung zu erfassen und den Betroffenen zu helfen. Anwohner beschreiben die Lage als katastrophal. Solche Angriffe auf dicht besiedelte Wohnviertel verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht.
„Das war nicht nur laut – das war eine Druckwelle“, berichtete Tetjana.
Larysa schilderte das Chaos im Treppenhaus: „Bei uns im Hausflur ist einfach nur noch Chaos. Überall liegt Glas, aber wir haben mit den Nachbarn gefegt, was soll man anderes tun? Es gibt keinen Strom, kein Gas, keine Heizung.“ Andrij, der bei den Aufräumarbeiten hilft, fügte hinzu: „Fast alle Fenster sind rausgeflogen, eine Wand hat einen Riss. Die Leuchten sind kaputt, einige Geräte sind defekt. Ich bin seit fünf Uhr morgens hier und räume auf.“ Witalij Tscharlat betonte, dass die Rettungskräfte seit vier Uhr morgens im Einsatz seien, um die Trümmer Schicht für Schicht abzutragen und nach Verschütteten zu suchen.
Angespannte Lage nach dem Anschlag
Die Stimmung in Odessa bleibt angespannt. Die Bewohner hoffen auf schnelle Hilfe und eine Rückkehr zur Normalität nach diesem tragischen Vorfall.
Dieser Angriff ist Teil der anhaltenden aggressiven Militäroffensive in der Ukraine und unterstreicht die wachsende Gefahr für die Zivilbevölkerung. Die Wiederherstellung der Infrastruktur und die Unterstützung der Geschädigten bleiben vorrangige Aufgaben der lokalen Behörden. In dieser Situation geht es nicht nur um Sicherheit, sondern auch darum, den Menschen eine Perspektive für den Alltag zu geben. Die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf solche Vorfälle wird den weiteren Konfliktverlauf und die Sicherheitslage in der Region beeinflussen.
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