Massiver Drohnenangriff auf die Ukraine: 150 von 163 russischen UAVs abgefangen.
Großangelegter Luftangriff
Nach Angaben von UATV: Am 27. Mai 2023 griff Russland die Ukraine mit einer massiven Drohnenwelle an. Insgesamt 163 unbemannte Luftfahrzeuge wurden gestartet, darunter Modelle wie Shahed, 'Gerbera', 'Italmas' und die Täuschdrohnen vom Typ 'Parodija'. Die Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte teilte mit, dass die Flugabwehr 150 dieser feindlichen Drohnen zerstören konnte.
Die Drohnen wurden von mehreren Standorten aus gestartet. Zu den bekannten Abschussorten zählen:
- Kursk
- Brjansk
- Orjol
- Millerowo
- Shatalowo
Bei dem Angriff erreichten acht Kampfdrohnen sieben verschiedene Ziele. Zudem wurde der Einschlag von Trümmerteilen an vier Orten registriert, was zusätzliche Gefahren für die Zivilbevölkerung mit sich brachte. Zum besseren Verständnis: Solche Splitterregen können auch dann Schäden und Verletzungen verursachen, wenn die Drohne selbst nicht direkt ihr Ziel trifft.
Humanitäre Hilfe vernichtet
Die Angriffe hatten auch verheerende Folgen für die zivile Infrastruktur. Eine russische Iskander-Rakete traf ein Lager des Welternährungsprogramms in der Ukraine. Dabei wurde humanitäre Hilfe im Wert von über 1,4 Millionen US-Dollar zerstört. Diese Hilfsgüter waren für 130.000 Menschen bestimmt – ein Beleg für das Ausmaß der humanitären Notlage in der Region.
Dieser Angriff ist Teil der umfassenden russischen Aggressionskampagne gegen die Ukraine, die seit 2022 andauert.
Die Vernichtung von Hilfslieferungen durch Beschuss verdeutlicht die prekäre Lage vieler Ukrainer, insbesondere während des Krieges. Solche Vorfälle unterstreichen die Dringlichkeit verstärkter internationaler Unterstützung für die Ukraine, um die humanitäre Krise zu bewältigen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
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