Kreml plant umfassende Mobilmachung im Herbst: Neue Details zu Russlands Vorbereitungen.
Vorbereitungen für die Mobilmachung in Russland
Nach Angaben von Novyny.live: Russland bereitet eine großangelegte Mobilmachung vor, die im Herbst 2023 starten soll. Es wäre die erste derartige Aktion seit Beginn des umfassenden Krieges gegen die Ukraine. Hintergrund sind unter anderem hohe Verluste an der Front, die Russland im Mai und Juni dieses Jahres erlitten hat. Diese Verluste gelten als einer der Auslöser für die neuen Maßnahmen.
Im Vorfeld der Mobilmachung fanden in der Oblast Wolgograd Übungen für alle Militärkommissare statt – mit Ausnahme jener aus der Krim. Dies unterstreicht, wie ernst es der russischen Führung mit der Umsetzung der Mobilmachung ist. Experten rechnen damit, dass Russland in den nächsten zwei Jahren rund 1,5 Millionen Menschen verlieren könnte. Zur Einordnung: Diese Zahl entspricht einem erheblichen Teil der verfügbaren Reserven und würde die militärischen Kapazitäten stark belasten.
Petro Andriuschtschenko erklärte: 'Das ist es, worauf sie sich vorbereiten. Es wurde zum ersten Mal seit Beginn des Krieges durchgeführt.'
Er betonte zudem: 'Die totale Mobilmachung wird, um die russische Bevölkerung zu beruhigen, in erheblichem Maße von den besetzten Gebieten ausgehen.' Diese Aussagen bestätigen die Befürchtungen, dass eine neue Mobilmachungswelle gravierende Folgen für die Bevölkerung und die Kriegsanstrengungen des Landes haben könnte.
Mögliche Folgen der Mobilmachung
Insgesamt zeigt sich, dass Russland weitreichende Änderungen seiner Militärstrategie plant, die den Verlauf des Konflikts und die Lage in der Region maßgeblich beeinflussen könnten.
Die für Herbst 2023 geplante Massenmobilmachung in Russland könnte die Dynamik des Krieges in der Ukraine verändern, da die Einberufung neuer Soldaten die militärischen Anstrengungen Moskaus potenziell verstärkt. Angesichts der Expertenprognosen zu hohen Verlusten könnte dies auch soziale und politische Folgen innerhalb Russlands haben. Da die Mobilmachung auch die Bevölkerung in den besetzten Gebieten betreffen wird, sind neue Protestwellen oder Unmut unter den Bürgern nicht ausgeschlossen.
Es bleibt wichtig, die weitere Entwicklung genau zu verfolgen, da sie die Gesamtsituation in der Region erheblich beeinflussen könnte.
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