Russland plant, bis 2026 rund 67.000 Personen zu rekrutieren: Die Regionen mit der aktivsten Rekrutierung wurden genannt.
Nach Angaben von ТСН: Russland bereitet eine erhebliche Verstärkung seiner Militärformationen im Jahr 2026 vor und plant, nicht nur Bürger der RF, sondern auch Bewohner der vorübergehend besetzten ukrainischen Gebiete aktiv zu rekrutieren.
Pläne zur militärischen Verstärkung
Der Sprecher der Südlichen Verteidigungskräfte, Wladislaw Woloschin, gab dies bekannt. Er stellte fest, dass diese Absichten hauptsächlich den sogenannten „Südlichen Militärbezirk“ Russlands betreffen.
„Laut unseren Geheimdienstinformationen versuchen die Russen bis 2026, nahezu 67.000 Personen für die Auffüllung der Teile und Einheiten ihres „Südlichen Militärbezirks“ zu Vertragsverhältnissen zu bewegen“.
Woloschin betonte, dass Russland plant, seine Streitkräfte insbesondere auf Kosten von Bürgern der vorübergehend besetzten Gebiete der Ukraine wie Donezk, Lugansk, Krim, Sewastopol sowie Teilen der Regionen Saporischschja und Cherson zu verstärken.
„Sie haben sich sogar konkrete Pläne erstellt“.
Den Informationen zufolge planen die Russen, Verträge mit etwa 530 Personen aus dem vorübergehend besetzten Teil der Saporischschja-Region, etwa 300 aus Cherson, mehr als 3.500 aus der Krim und etwa 750 aus Sewastopol abzuschließen.
Zwangsrekrutierung von Ukrainern
Der Sprecher betonte, dass die russischen Besatzer eine Kampagne zur Zwangs- oder Halbzwangsrekrutierung von Ukrainern, die in den besetzten Gebieten verblieben sind, für den Dienst in der RF-Armee führen.
Laut den ukrainischen Geheimdiensten haben die Russen in den ersten zehn Tagen des Jahres 2026 bereits etwa 130 Personen aus den besetzten Gebieten in ihre Armee aufgenommen. Zuvor wurde auch über neue Rekrutierungsmethoden für Jugendliche in Russland berichtet, insbesondere über beliebte Messenger für Gamer.
Darüber hinaus plante Kreml im letzten Jahr, 400.000 Personen in die Besatzungsarmee zu rekrutieren, und dieser Plan wurde faktisch umgesetzt.
Somit erweitert Russland aktiv seine militärischen Kräfte durch Rekrutierung, indem es sowohl eigene Bürger als auch Bewohner der vorübergehend besetzten ukrainischen Gebiete nutzt. Dies könnte zu neuen Herausforderungen für die Sicherheit in der Region und zur Verschärfung des Konflikts im Kontext der anhaltenden Aggression gegen die Ukraine führen.
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