Russlands Drohnen-Einheit 'Rubikon' wächst: Wie die Ukraine täglich tausend Angriffe abwehrt.

Russlands Drohnen-Einheit 'Rubikon' wächst: Wie die Ukraine täglich tausend Angriffe abwehrt
Russlands Drohnen-Einheit 'Rubikon' wächst: Wie die Ukraine täglich tausend Angriffe abwehrt

Die Gefahr aus der Luft: Einheit 'Rubikon' wird massiv ausgebaut

Nach Angaben von TSN.ua: Die russischen Besatzer planen, ihre Drohneneinheit 'Rubikon' im Jahr 2023 um 50.000 Besatzungsmitglieder zu verstärken. Diese massive Aufstockung stellt eine neue Bedrohung für die ukrainische Logistik dar, da sie intensivere Angriffe auf ukrainische Ziele ermöglicht. Dem setzt die ukrainische Armee, insbesondere die Luftabwehreinheit der 93. Brigade 'Cholodnyj Jar', ihre eigenen FPV-Drohnen entgegen, um feindliche Flugkörper abzufangen.

Technologischer Wettlauf: Günstige Abwehr gegen teure Angreifer

FPV gegen 'Krähen': Die Jagdtechnologie. Ukrainische Piloten erzielen beeindruckende Ergebnisse und schießen über 1.500 russische Drohnen pro Tag ab. Allein in Kostjantyniwka werden innerhalb von 24 Stunden bis zu 5.000 Überflüge feindlicher Geräte registriert – ein Beleg für die extreme Aktivität des Gegners im Luftraum. Eine ukrainische Abwehrdrohne kostet dabei nur etwa 50.000 Hrywnja. Das ist verschwindend gering im Vergleich zu einem russischen Aufklärungsdrohnentyp wie dem 'Orlan', der mit rund 100.000 US-Dollar zu Buche schlägt. Der Konflikt zeigt hier das Prinzip der asymmetrischen Kriegsführung.

Eine neue Herausforderung: Die 'Sturm'-Drohnen. Die Angreifer testen bereits neue Modelle, die bis zu 25 Kilogramm Nutzlast tragen können. Solche Geräte erschweren die Lage für die ukrainischen Streitkräfte erheblich, da sie nicht nur zur Aufklärung, sondern auch für gezielte Angriffe auf kritische Infrastruktur eingesetzt werden können.

„Schwarm-Ausweicher, so nennen wir sie.“

Ein Soldat der 93. Brigade 'Cholodnyj Jar', Artem

Insgesamt macht die Verstärkung der Drohneneinheit 'Rubikon' und der intensive Drohneneinsatz beider Kriegsparteien den Luftraum über der Ukraine zu einer extrem gespannten und gefährlichen Zone. Die Situation erfordert von den ukrainischen Streitkräften ständige Überwachung und schnelle Anpassung ihrer Taktiken.

Der Ausbau von 'Rubikon' ist besorgniserregend, da er zu verstärkten Attacken auf ukrainische Ziele führen kann, was wiederum die Risiken für zivile Objekte und militärische Infrastruktur erhöht. Angesichts des massiven Drohneneinsatzes auf beiden Seiten wird die strategische Bedeutung der Luftherrschaft immer offensichtlicher. Dies zwingt die Ukraine zur kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer Technologien und Abwehrkonzepte, um den ständig neuen Bedrohungen gewachsen zu sein.


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