Warum die Eroberung des Donbass bis 1. April unrealistisch ist.

Warum die Eroberung des Donbass bis 1. April unrealistisch ist
Warum die Eroberung des Donbass bis 1. April unrealistisch ist

Militärexperte widerspricht russischen Zeitplänen

Nach Angaben von UATV: Der militärische Beobachter Denys Popowytsch hat im Sender FREEДOM klargestellt, dass die russische Armee ihr erklärtes Ziel, die gesamte Oblast Donezk bis zum 1. April unter ihre Kontrolle zu bringen, nicht erreichen wird. Die tatsächliche Lage an der Front entspreche nicht den propagierten Zeitplänen. Popowytsch verwies darauf, dass russische Truppen zwar versuchten, ihre Offensive im Raum Pokrowsk abzuschließen, die ukrainischen Streitkräfte aber weiterhin erfolgreich die nördlichen Stadtteile verteidigten.

Strategische Ziele und Verzögerungen

Das strategische Ziel der russischen Streitkräfte bleibt die vollständige Einnahme der Region Donezk. Der Experte betonte, dass für dieses Ziel wiederholt unrealistische Fristen gesetzt würden.

„Sie werden die Donezk-Frage bis zum 1. April nicht abschließen. Das ist absolut unmöglich. Es wird eine weitere Verschiebung der Deadline nach rechts geben – das garantiere ich Ihnen zu 100 Prozent“, so Denys Popowytsch.

Er hob hervor, dass sich die russischen Truppen derzeit darauf konzentrieren, die Operation bei Pokrowsk abzuschließen. „Jetzt werden sie versuchen, die Angelegenheit in der Richtung Pokrowsk endgültig zu klären. Im Nordteil der Stadt halten sich noch unsere Stellungen. Danach werden sie sich offensichtlich Konstantyniwka zuwenden“, fügte er hinzu.

Popowytsch ist der Ansicht, dass die Aufgabe der russischen Streitkräfte für die kommenden Monate, wenn nicht Jahre, in dem Versuch bestehen wird, die Oblast Donezk einzunehmen. Allerdings

  • werden die Fristen ständig nach hinten verschoben,
  • und das Vorankommen verläuft deutlich langsamer als geplant.

Diese Einschätzung ist wichtig, um die aktuelle militärische Lage in der Ostukraine einzuordnen, wo weiterhin heftige Kämpfe toben. Die erfolgreiche Verteidigung Pokrowsk durch die Ukraine könnte sich als entscheidend für die weitere Entwicklung in der Region erweisen. Die Kontrolle über diese Stadt erschwert russische Vorstöße in andere strategische Richtungen. Sollten sich die verlustreichen Kämpfe hinziehen, könnte dies auch die allgemeine Dynamik des Konflikts und die internationale Unterstützung für die Ukraine beeinflussen. Die Situation bleibt somit äußerst angespannt und unvorhersehbar, mit möglichen Folgen für die Sicherheit in der gesamten Region. Die Analyse unterstreicht die Diskrepanz zwischen russischen Ankündigungen und der Realität auf dem Schlachtfeld.


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