Russland hat den Start der Proton-M-Rakete erneut verschoben: Zweites Missgeschick in Baikonur innerhalb eines Monats.
Nach Angaben von ТСН: Russland hat den Start der Trägerrakete „Proton-M“, der für den 15. Dezember geplant war, vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan verschoben. Dies ist bereits der zweite Vorfall im Zusammenhang mit dem Start von Raumfahrzeugen in Baikonur.
Über die Verschiebung der Starttermine der Rakete, die einen hydrometeorologischen Satelliten in die Umlaufbahn bringen sollte, berichtete die russische staatliche Korporation „Roskosmos“.
„Bei den planmäßigen Vorstartprüfungen aller Systeme wurde eine lokale Abweichung im obigen Block festgestellt“, heißt es in der Mitteilung.
Der Start der Rakete wurde verschoben, um „Mängel zu beseitigen“.
Die „Proton“-Rakete wird seit Mitte der 1960er Jahre eingesetzt, und in Zukunft soll sie durch die „Angara“-Raketen ersetzt werden.
Neueste Vorfälle in Baikonur
Früher, am 27. November, kam es in Baikonur während des Starts des Schiffs „Sojus MS-28“ zur Internationalen Raumstation zu einem Vorfall, bei dem der einzige Starttisch für russische bemannte Missionen beschädigt wurde.
Experten wiesen darauf hin, dass Russland durch diesen Unfall die Möglichkeit verloren hat, Menschen ins All zu schicken, was seit 1961 nicht mehr vorkam. Sie schätzen auch, dass die Starts der Schiffe „Sojus“ und „Progress“ „auf unbestimmte Zeit verschoben werden“, da es keinen alternativen Starttisch gibt und der Bau eines neuen unter den Krise praktisch unmöglich ist.
Potenzielle Bedrohungen im Weltraum
In diesem Jahr wurde berichtet, dass Russland zu einer neuen Phase des hybriden Krieges im Weltraum übergehen könnte. Der Kreml prüft die Möglichkeit eines „nuklearen Sabotageakts“, der Schlüssel-Satelliten der USA, Europas und der Firma SpaceX, die die Kommunikation, auch für die Ukraine, sicherstellen, außer Gefecht setzen könnte.
Diese Ereignisse zeugen von ernsthaften Schwierigkeiten im russischen Raumfahrtprogramm, insbesondere in Anbetracht der Möglichkeit von Verzögerungen bei bemannten und unbemannten Starts. Die Isolation von neuen Technologien und Ressourcen sowie interne Probleme könnten die Fähigkeit Russlands stark einschränken, eine aktive Präsenz im Weltraum aufrechtzuerhalten.
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