Russischer Angriff auf Lwiw: Historische Bauten, Schule und Dutzende Fenster zerstört.
Der Angriff auf Lwiw am 15. Januar 2023
Nach Angaben von UATV: Am 15. Januar 2023 griffen russische Streitkräfte die westukrainische Stadt Lwiw an. Der Beschuss traf Wohngebäude, historische Stätten, eine Schule und eine Universität. Neun Wohnhäuser wurden beschädigt und mehr als 50 Fenster zerstört. Die genauen Schäden werden noch ermittelt, doch bereits jetzt ist klar, dass auch historische Objekte wie die Kathedrale der Heiligen Olga und Elisabeth in Mitleidenschaft gezogen wurden. Deren 40 Jahre alte Glasmalereien müssen dringend restauriert werden.
Lwiws Bürgermeister Andrij Sadowyj kommentierte die Lage mit den Worten:
„Ein zerstörter Spielplatz ist das kleinste Problem, das es geben kann.“Ihm zufolge wurden Gebäude in drei Stadtteilen getroffen: im Frankivskij-, im Halyzkyj- und im Salisnytschnyj-Bezirk. Durch den Angriff seien mehr als 50 Fenster zu Bruch gegangen.
Augenzeugenberichte von Bewohnern
Eine Bewohnerin namens Ljubow schilderte den Moment, als eine Drohne über sie hinwegflog:
„Um 7:00 Uhr sah ich, wie eine Drohne flog. Ich war hier an der Haltestelle und räumte Schnee. Heute liegt viel Schnee. Die Drohne flog über unseren Köpfen, wir sind mit der Polizei schnell weggelaufen.“Solche Berichte verdeutlichen die angespannte und beängstigende Situation für die Zivilbevölkerung während des Angriffs.
Die Lage in Lwiw bleibt angespannt, während die Stadtwerke mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sind. Die Gesamthöhe der Schäden wird noch berechnet, und die Stadt bereitet sich auf mögliche weitere Bedrohungen vor. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Angriffen auf zivile Infrastruktur ein, die das kulturelle Erbe der gesamten Ukraine bedrohen. Gerade für eine historische Stadt wie Lwiw stellen solche Zerstörungen einen unermesslichen Verlust dar.
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