Fast 2.000 Drohnen in einer Woche: Selenskyj benennt dringendsten Bedarf der Ukraine.
Luftangriffe auf die Ukraine nehmen drastisch zu
Nach Angaben von Novyny.live: Die russischen Streitkräfte haben ihre Luftangriffe auf die Ukraine in der vergangenen Woche massiv intensiviert. Dabei kamen tausende unbemannte Fluggeräte, Gleitbomben und Raketen zum Einsatz. Konkret feuerten die Angreifer 1920 Kampfdrohnen, 1790 gelenkte Fliegerbomben und 17 Raketen unterschiedlicher Bauart ab. Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete von verstärkten Attacken auf ukrainische Städte, Gemeinden und zivile Infrastruktur. Besonders betroffen war die Region Dnipropetrowsk, wo drei Bezirke schwere Zerstörungen erlitten. Diese Welle der Gewalt stellt die ukrainische Luftverteidigung vor enorme Herausforderungen und zeigt die rücksichtslose Taktik des Aggressors.
Internationale Unterstützung und konkrete Forderungen
Selenskyj unterstrich die Dringlichkeit von Hilfe bei der Flugabwehr und dem Ausbau weitreichender Fähigkeiten.
„An erster Stelle stehen die Unterstützung der Luftverteidigung und unserer Reichweitenfähigkeit, der Ausbau der Zusammenarbeit im Rahmen der Drone Deals sowie eine weitere Verschärfung des Sanktionsdrucks auf Russland“, erklärte er.Vor diesem Hintergrund bereitet sich die Ukraine auf eine Reihe internationaler Treffen vor, darunter die Gipfel der G7, der EU und der NATO. Der Präsident betonte: „Es ist entscheidend, dass diese Gespräche zu konkreten Ergebnissen führen.“
Zu den zentralen Punkten, die Selenskyj hervorhob, zählen:
- Systeme zur Luftabwehr;
- Langstreckenwaffen und -fähigkeiten;
- Kooperationen im Format Drone Deals;
- verstärkte Sanktionen gegen Russland.
Der ukrainische Staatschef sieht diese Maßnahmen als überlebenswichtig an, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes angesichts der wachsenden Bedrohung zu stärken. Die Eskalation der russischen Militäraktionen zeigt, dass der Konflikt eine neue Stufe erreicht hat, was sowohl die Ukraine als auch ihre internationalen Partner vor zusätzliche Herausforderungen stellt. Die bevorstehenden Gipfeltreffen von G7, EU und NATO bieten eine Plattform, um weitreichende Beschlüsse zu fassen, die die künftige Sicherheitsarchitektur der Ukraine maßgeblich beeinflussen könnten. Die Unterstützung westlicher Verbündeter, besonders bei militärischer Hilfe, wird in diesem Umfeld immer dringlicher.
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