Russlands Armee verzeichnet täglich 1180 Gefallene – Gesamtverluste übersteigen 1,25 Millionen.

Russlands Armee verzeichnet täglich 1180 Gefallene – Gesamtverluste übersteigen 1,25 Millionen
Russlands Armee verzeichnet täglich 1180 Gefallene – Gesamtverluste übersteigen 1,25 Millionen

Die Bilanz des russischen Militärs im Ukraine-Krieg

Nach Angaben von TSN.ua: Die russischen Streitkräfte erleiden im Krieg gegen die Ukraine weiterhin immense Verluste. Nach aktuellen Angaben sind innerhalb von 24 Stunden etwa 1180 Soldaten gefallen. Seit Beginn der großangelegten Invasion am 24. Februar 2022 bis zum 16. Februar 2026 summiert sich die Zahl der getöteten oder verwundeten russischen Kämpfer auf schätzungsweise 1.254.450. Diese Zahlen unterstreichen die hohen menschlichen Kosten, die der Angriffskrieg für Russland fordert.

Zerstörte Ausrüstung: Eine Bestandsaufnahme

Neben den Personenschäden dokumentieren die Verluste an militärischem Gerät das Ausmaß der Zerstörung. Die Liste der zerstörten oder erbeuteten russischen Waffensysteme umfasst unter anderem:

  • 11.676 Panzer
  • 24.042 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 37.319 Artilleriesysteme
  • 1.648 Raketenwerfer
  • 1.301 Flugabwehrsysteme
  • 435 Flugzeuge
  • 347 Hubschrauber
  • 135.459 unbemannte Aufklärungs- und Kampfdrohnen
  • 4.286 Marschflugkörper
  • 29 Kriegsschiffe und Boote
  • 2 U-Boote
  • 78.654 Fahrzeuge und Tanklaster
  • 4.071 Spezialfahrzeuge

Die ukrainische Seite bezahlt die Verteidigung ihrer Souveränität ebenfalls mit hohen Verlusten. Präsident Wolodymyr Selenskyj gab die Zahl von 55.000 gefallenen ukrainischen Soldaten bekannt. Diese Angabe verdeutlicht die Intensität der Kämpfe, die nun schon mehrere Jahre andauern und die Gesellschaften beider Länder tief erschüttern.

Die Daten zeichnen das Bild eines äußerst verlustreichen Stellungskrieges, der die russischen Streitkräfte erheblich geschwächt hat. Die enormen Verluste an Menschen und Material aufseiten des Angreifers stehen in einem krassen Missverhältnis zu den bislang erzielten Geländegewinnen. Die anhaltend hohen Opferzahlen auf beiden Seiten lassen erwarten, dass der Konflikt weiterhin die regionale Stabilität in Europa belasten wird. Die Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit diplomatischer Lösungsansätze, um weiteres Blutvergießen zu beenden.


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