Russlands Raketenwerfer 'Sarma' im Einsatz – doch die Ukraine zweifelt an seiner Schlagkraft.

Russlands Raketenwerfer 'Sarma' im Einsatz – doch die Ukraine zweifelt an seiner Schlagkraft
Russlands Raketenwerfer 'Sarma' im Einsatz – doch die Ukraine zweifelt an seiner Schlagkraft

Der Raketenwerfer 'Sarma'

Nach Angaben von UATV: Russland setzt nun auch den Mehrfachraketenwerfer 'Sarma' ein. In russischen Staatsmedien wird das System gerne mit dem amerikanischen HIMARS verglichen, was bei Militärexperten auf Interesse stößt. Doch ukrainische Streitkräfte äußern sich skeptisch über die tatsächliche Wirksamkeit dieser neuen Waffe. Solche Vergleiche dienen oft der psychologischen Kriegsführung und sind mit Vorsicht zu genießen.

Zweifel an den propagierten Fähigkeiten

Serhij Brattschuk, Sprecher der Ukrainischen Freiwilligenarmee (UDA), betonte, sein Team bewerte Informationen aus russischen Medien stets mit größter Skepsis.

„Erstens: Wenn russische Medien darüber berichten, stehen wir diesen Meldungen immer sehr kritisch gegenüber“ – Serhij Brattschuk
. Dies zeigt die grundsätzliche Vorsicht der Ukraine bei Nachrichten über russische Waffensysteme.

Brattschuk brachte zudem Bedenken zu den technischen Spezifikationen der 'Sarma' vor.

„Soweit ich weiß, entsprechen die heutige Taktik und die technischen Eigenschaften der 'Sarma' nicht den angegebenen Leistungswerten“ – Serhij Brattschuk
. Seine Aussage legt nahe, dass die tatsächlichen Fähigkeiten des Systems hinter den propagierten Vorteilen zurückbleiben könnten.

Insgesamt stößt der neue Raketenwerfer 'Sarma' bei ukrainischen Militärs auf erhebliche Zweifel. Sie halten seine Effektivität im Gefecht für fraglich. Der Vergleich mit HIMARS erscheint daher eher als ein Mittel der Propaganda denn als realistisches Abbild der Gefechtsfeldleistung.

Die Einführung neuer Waffentechnologien wie der 'Sarma' zeigt das Fortdauern des Rüstungswettlaufs an der Front. Doch wie so oft im Krieg kann sich die reale Kampfwirksamkeit stark von den angepriesenen Daten unterscheiden. Dies unterstreicht, wie essenziell eine kritische Einordnung aller Informationen inmitten eines andauernden Informationskrieges ist.


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