Massenangriff auf die Ukraine: Tausende Haushalte in Kiew nach Raketenbeschuss ohne Strom.
Energieinfrastruktur im Visier: Massive russische Raketenattacke
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 24. Januar griff Russland mit einer massiven Luftoffensive die ukrainische Energieversorgung an. Dabei kamen die gegen Schiffe gerichteten Raketen vom Typ Ch-22 und Ch-32 zum Einsatz. Die Folge des Angriffs: Tausende Haushalte in der Hauptstadt Kiew waren ohne Strom. Nach aktuellen Informationen konnten 9 der 12 abgefeuerten Raketen abgefangen werden.
Eine teure Verteidigung: Die Kosten der Luftabwehr
Die finanzielle Dimension dieser Angriffe ist enorm. Allein eine Ch-32-Rakete kostet schätzungsweise 1 Million US-Dollar. Um einen solchen Flugkörper abzuschießen, kann der Einsatz von Abwehrraketen im Wert von bis zu 6 Millionen Dollar nötig sein – ein deutliches Zeichen für die immense Herausforderung, vor der die ukrainische Luftverteidigung steht. Zum Vergleich: Eine Abwehrrakete für das Patriot-System schlägt mit etwa 2 Millionen Dollar zu Buche.
Experten vermuten, dass das Angriffsziel die Störung der Energieverbindung zwischen Kiew und dem Kernkraftwerk Riwne war. Solchen hochmodernen Waffen können nur wenige westliche Luftabwehrsysteme wie Patriot oder NASAMS wirksam begegnen. Dieser Vorfall unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die ukrainische Flugabwehr mit modernster Technologie auszustatten und zu stärken.
Der Angriff ist Teil der anhaltenden russischen Strategie, die Ukraine durch die Zerstörung kritischer Infrastruktur zu schwächen. Der großflächige Stromausfall in Kiew hat schwerwiegende Auswirkungen auf das öffentliche Leben und zeigt, wie verwundbar die Energieversorgung ist. Die Sicherung der Luftabwehr ist daher nicht nur eine militärische, sondern eine zivile Überlebensfrage für das gesamte Land.
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