Massenangriff auf Westukraine: Russland zielt auf Energieversorgung und zivile Infrastruktur.
Großangriff in der Nacht
Nach Angaben von UATV: In der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 2023 griff Russland die Ukraine mit einer massiven Welle von Drohnen und Marschflugkörpern an. Besonders im Visier standen dabei Energieanlagen in den westlichen Landesteilen. Von den Angriffen betroffen waren:
- Oblast Winnyzja
- Oblast Iwano-Frankiwsk
- Oblast Chmelnyzkyj
- Oblast Dnipropetrowsk
- die Stadt Odessa
Schwere Schäden und Verletzte
In Odessa wurden drei Personen durch die Attacke verletzt. Ein Infrastrukturobjekt und mehrere zivile Gebäude wurden getroffen, was einen Brand auslöste. Der Leiter der städtischen Militärverwaltung, Serhij Lysak, bestätigte diese Folgen.
In der Oblast Dnipropetrowsk schlugen die Angriffe in fünf Rajons ein. Im Rajon Krywyj Rih wurden die Verkehrsinfrastruktur und ein Industriebetrieb beschädigt. Im Rajon Nikopol gerieten das Rajon-Zentrum und mehrere Gemeinden unter Beschuss, auch hier brach ein Feuer aus.
Dieser Angriff reiht sich in eine Serie massiver Raketenoffensiven ein. Bereits im Januar 2023 hatte Russland 91 ballistische Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die Eskalation zeigt, wie sehr der Krieg weiterhin die Sicherheit und kritische Infrastruktur des Landes bedroht. Solche Angriffe auf das Energiesystem zielen darauf ab, die Ukraine im kommenden Winter zu destabilisieren und die Zivilbevölkerung zu treffen.
Die erneute Zielrichtung auf zivile und energieerzeugende Einrichtungen unterstreicht die brutale Kriegsführung. Sie verdeutlicht die russische Strategie, durch die Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur die Widerstandskraft der Ukraine zu brechen. Diese Entwicklung erfordert weiterhin die entschlossene Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft, da sie die Stabilität der gesamten Region gefährdet.
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