Zwei Tote nach russischem Raketenangriff auf Krywyj Rih.
Schwerer Angriff auf Wohngebiete
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 21. Januar griffen russische Streitkräfte die ukrainische Stadt Krywyj Rih mit Raketen an. Der Angriff forderte zivile Opfer und richtete erhebliche Zerstörungen an. Getroffen wurden:
- neun Einfamilienhäuser;
- fünf Mehrfamilienhäuser;
- ein Verwaltungsgebäude;
- mehrere Autos.
Bei den Todesopfern handelt es sich um einen 77-jährigen Mann und eine 72-jährige Frau. Eine 53-jährige Frau wurde verletzt und in mittelschwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Zudem wurden in Gemeinden des Rajons Synelnykowe drei weitere Wohnhäuser beschädigt.
Weitreichende Folgen für den Bezirk
In derselben Region kamen auch Kampfdrohnen zum Einsatz, von denen die Gebiete der Gemeinden Wassylkiw und Rosdorschtschja betroffen waren. Rettungskräfte sind vor Ort, um die Folgen der Angriffe zu bewältigen.
Der Leiter der Militärverwaltung des Oblast Dnipropetrowsk, Oleksandr Hantscha, kommentierte die Lage und verwies auf die erheblichen Zerstörungen durch den Angriff.
Dieser erneute Raketenbeschuss unterstreicht die anhaltende Eskalation des Krieges in der Ukraine, die regelmäßig zivile Opfer fordert und die Infrastruktur zerstört. Die Ereignisse in Krywyj Rih zeigen erneut die Dringlichkeit internationaler Unterstützung für die Ukraine, insbesondere zum Schutz der Zivilbevölkerung und beim Wiederaufbau. Die Sicherheitslage in der Region bleibt angespannt, auch wenn andere Aspekte wie die Kontrolle des Tschernobyl-Kraftwerks durch internationale Organisationen derzeit stabil erscheinen.
Am 20. Januar hatte die IAEO eine Erklärung zur Lage im Kernkraftwerk Tschernobyl abgegeben, die jedoch in keinem direkten Zusammenhang mit diesem Angriff steht.
Lesen Sie auch
- Angriff mit Messer auf Polizisten in Saporischschja: Drei Verletzte, Täter erschossen
- 170 Griwna Bußgeld: Warum die tödliche Mercedes-Raserei in Kiew niemanden stoppt
- Erneuter Stromausfall am AKW Saporischschja: 19. Blackout seit Besatzungsbeginn
- Schlüsselbrücke zur Krim zerstört: Russlands Nachschubroute ist gekappt
- Großbrand in russischer Fabrik nach Drohnenangriffen: 2800 Quadratmeter in Flammen
- Falscher Alarm im Pentagon: Evakuierung wegen vermeintlicher Gefahrstoffe

