Angriff auf Dovzhenko-Filmstudio: Einzigartiges Archiv mit 600 Filmbändern übersteht Beschuss.
Nächtlicher Raketenangriff auf Kiewer Filmstudio
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 15. Juni trafen russische Raketen das Nationale Filmstudio Oleksandr Dovzhenko in Kiew. Dies geschah vor dem Hintergrund des anhaltenden militärischen Konflikts, der auch das kulturelle Erbe der Ukraine bedroht. Das Studio beherbergte rund 100.000 Kostüme und fast 3 Millionen Requisiten – ein unschätzbarer Fundus für die Filmgeschichte.
Trotz der verheerenden Explosion überstand das Archiv mit 600 Filmbändern den Einschlag. Der Lagerraum befand sich nur zehn Meter von der Aufschlagstelle entfernt. Ein Sprecher des Studios, Andrij Dontschyk, bestätigte:
„Das Archiv mit 600 Filmbändern konnte gerettet werden.“ – Andrij Dontschyk
Bedeutung des Kulturgutschutzes im Krieg
Der Vorfall unterstreicht, wie verletzlich kulturelle Einrichtungen in Kriegszeiten sind. Der Angriff auf das Dovzhenko-Studio zeigt exemplarisch, wie der Krieg die kulturelle Infrastruktur der Ukraine zerstört. Der Verlust von Kostümen und Requisiten gefährdet nicht nur die historische Erinnerung, sondern auch die Zukunft der nationalen Filmwirtschaft.
Die Rettung des 600 Filmbänder umfassenden Archivs beweist, wie entscheidend der Schutz kultureller Objekte selbst unter extremsten Bedingungen ist.
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