Die Russen griffen Kiew mit 805 Drohnen an: Was zerstört wurde und wie viele Opfer es gab.
Nach Angaben von inkorr.com: In der Nacht zum Sonntag, dem 7. September, führten russische Truppen einen massiven Drohnenangriff auf die Ukraine durch. Insgesamt wurden 805 'Schahed'-Drohnen und Dutzende Raketen eingesetzt, von denen einige die Luftverteidigung durchbrechen konnten.
Wie die The New York Times berichtet, war der stärkste Angriff auf das Regierungsviertel in Kiew, das als am besten geschützt galt. Dieser Angriff führte zu tragischen Folgen – mindestens fünf Menschen, darunter eine Frau mit Kind, wurden getötet.
“Solche Morde in einem Moment, in dem der Konflikt durch diplomatische Mittel gelöst werden könnte, sind ein bewusster Verbrechen und tragen nur zur Fortsetzung des Krieges bei”, kommentierte Präsident Selenskyj.
Neben Kiew wurden auch andere Städte in der Ukraine bombardiert. In Saporischschja starb eine Person bei dem Angriff, während 17 weitere verletzt wurden. In Kremenchuk traf eine Drohne eine Brücke über den Dnipro, was den Verkehr blockierte.
Folgen und Reaktionen auf den Angriff
Premierministerin Svyrydenko veröffentlichte Fotos der zerstörten Korridore im Kabinett der Minister und äußerte Besorgnis über die Folgen des Angriffs. Die ukrainischen Streitkräfte stellen fest, dass selbst bei der Beseitigung von 80 % der Drohnen die Angriffe weiterhin erhebliche Schäden verursachen.
Dieser Angriff fand vor dem Hintergrund der Diskussionen über die zukünftige Sicherheit der Ukraine nach dem Ende des Konflikts statt. Diplomatische Verhandlungen haben nicht zu einem Ende der feindlichen Handlungen geführt, und Moskau setzt seine Luftangriffe auf die Ukraine fort.
Diese Ereignisse unterstreichen erneut die Ernsthaftigkeit der Sicherheitslage in der Ukraine. Die dokumentierten Opfer und Zerstörungen zeugen davon, dass der Krieg andauert und friedliche Initiativen bislang keine gewünschten Ergebnisse gebracht haben. In einer Situation ständiger Bedrohungen ist es für die Ukraine wichtig, Einheit und Bereitschaft zum Schutz ihres Hoheitsgebiets zu bewahren.
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