Es hatte keinen Sinn für Russland, das Wasserkraftwerk zu sprengen. Ehemalige Polizistin erhält Haftstrafe für die Rechtfertigung des Krieges.

Es hatte keinen Sinn für Russland, das Wasserkraftwerk zu sprengen. Ehemalige Polizistin erhält Haftstrafe für die Rechtfertigung des Krieges
Es hatte keinen Sinn für Russland, das Wasserkraftwerk zu sprengen. Ehemalige Polizistin erhält Haftstrafe für die Rechtfertigung des Krieges

Polizistin aus Odessa zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt für die Propaganda der Aggression Russlands

Das Odessaer Bezirksgericht verurteilte eine ehemalige Polizeimitarbeiterin wegen der Rechtfertigung der bewaffneten Aggression Russlands gegen die Ukraine. Die Frau wurde zu einer Strafe von fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Dies berichtet Glavkom unter Berufung auf das Gerichtsregister.

Valentina D., eine ehemalige Polizistin, lobte nicht nur die Invasion Russlands, sondern propagierte auch aktiv die Besetzung von Odessa und der Region. Sie verbreitete antieuropäische Narrative in sozialen Medien über ihren Instagram-Kanal, der mehr als 7.000 Abonnenten hatte. In ihren Veröffentlichungen rechtfertigte sie Russland und bestritt dessen Aggression.

Die Ermittlungen ergaben, dass die ehemalige Polizistin einen VPN-Dienst nutzte, um ihren Standort zu verbergen und Informationen mit dem Ziel der Diskreditierung der Ukraine zu verbreiten.

Nach Beginn der Invasion im Jahr 2022 geriet die Angeklagte in Konflikt mit der Führung und den Mitarbeitern der Polizei. Sie wurde wegen Disziplinarverstößen entlassen, erreichte jedoch vor Gericht die Rückkehr an ihren Arbeitsplatz. Als Antwort startete sie eine Kampagne gegen ihre Kollegen in sozialen Medien, in der sie persönliche Daten, Fotos und Telefonnummern auf fragwürdigen Websites veröffentlichte.

Zeugen bestätigten, dass Valentina D. Telegram und Instagram zur Diskreditierung der ukrainischen Streitkräfte und zur Verbreitung von prorussischen Narrativen nutzte. Sie erklärte, dass sie die persönlichen Daten ukrainischer Strafverfolgungsbehörden an russische Geheimdienste übergeben habe und beklagte sich über ihre Kollegen bei den Behörden.

Während des Prozesses bestritt die Angeklagte ihre Schuld und erklärte, dass sie wegen ihrer Konflikte mit der Polizeiführung verfolgt werde. Sie distanzierte sich auch von der Verwaltung des Instagram-Kanals, obwohl auf ihrem Laptop eine entsprechende E-Mail gefunden wurde.

Bis zur Rechtskraft des Urteils wird die Angeklagte im Odessaer Untersuchungshaftanstalt bleiben.

Vergessen wir nicht die Folgen

Am 6. Juni 2024 sprengten russische Truppen das Kachowskaja Wasserkraftwerk in der Region Cherson. Seitdem ähnelt das Kachowskaje Reservoir einem Wald, da es sich in einen vier Meter hohen Wald verwandelt hat.


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