Schwerer russischer Angriff auf Kiewer Höhlenkloster: Schäden über 500 Millionen Griwna.
Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 15. Juni verursachte ein russischer Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster einen Großbrand mit erheblichen Schäden. Ein direkter Treffer entzündete das Feuer, das eine Dachfläche von etwa 800 Quadratmetern der Mariä-Entschlafens-Kathedrale erfasste. Der entstandene Schaden wird auf über 500 Millionen Griwna geschätzt. Nach ersten Einschätzungen werden die Reparaturen etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen.
Darüber hinaus wurden 19 Objekte beschädigt, die auf der UNESCO-Liste stehen. Trotz der Zerstörungen konnte die größte Ikonostase der Ukraine gerettet werden, ein bedeutendes Kulturgut.
Internationale Reaktionen
Der Angriff auf das Kloster stieß international auf scharfe Verurteilung. Der französische Außenminister äußerte seine Besorgnis über den Vorfall und betonte die negativen Folgen für das kulturelle Erbe der Region. Die Lage rund um das Kiewer Höhlenkloster wird nicht nur in der Ukraine, sondern auch weltweit aufmerksam verfolgt.
„Dieser Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster verdeutlicht die Risiken, denen das kulturelle Erbe in bewaffneten Konflikten ausgesetzt ist.“ – Französischer Außenminister
Dieser Angriff auf eines der bedeutendsten kulturellen und religiösen Wahrzeichen der Ukraine unterstreicht die Gefahren für das Kulturerbe während kriegerischer Auseinandersetzungen. Der Verlust oder die Beschädigung solcher Stätten verursacht nicht nur materielle Einbußen, sondern beeinträchtigt auch die nationale Identität und Geschichte. Die internationale Reaktion auf dieses Ereignis zeigt, wie wichtig der Schutz des kulturellen Erbes im Rahmen globaler Verpflichtungen und Bemühungen um Frieden und Stabilität ist.
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