Russland hat Lwiw mit der Rakete Oreshnik angegriffen: NATO-Bedrohung in 10 Minuten Flugzeit.

Russland hat Lwiw mit der Rakete Oreshnik angegriffen: NATO-Bedrohung in 10 Minuten Flugzeit
Russland hat Lwiw mit der Rakete Oreshnik angegriffen: NATO-Bedrohung in 10 Minuten Flugzeit

Nach Angaben von ТСН: Der Angriff auf die Ukraine mit der mittellangen ballistischen Rakete "Oreshnik" durch Russland hat nicht nur in der Ukraine, sondern auch außerhalb große Besorgnis ausgelöst. Der Angriff auf Lwiw am 8. Januar stellte Europa und die NATO vor dringende Fragen zur Sicherheit und Effektivität unserer Verteidigungssysteme.

Die hypersonische Rakete, die mit einem nuklearen Sprengkopf ausgestattet werden kann, wurde während intensiver nächtlicher Angriffe abgefeuert. Der Feind setzte 278 Raketen und Drohnen ein, um Angriffe auf die westliche, zentrale und südöstliche Ukraine durchzuführen.

Obwohl die physischen Zerstörungen in Lwiw auf ein einzelnes Infrastrukturgebäude beschränkt waren, weisen Experten darauf hin, dass der gesamte Angriff eine tiefere symbolische Bedeutung hat - die Rakete traf nur 60 km (40 Meilen) von der polnischen Grenze entfernt.

„Das bringt die Anwendung eines solchen Systems näher an das NATO-Gebiet als der vorherige Schlag auf Dnipro im November 2024“, stellen Analysten fest.

10 Minuten nach Großbritannien: Merkmale des "Oreshnik"

Die Hauptbedrohung dieser Rakete liegt in ihrer Geschwindigkeit und Reichweite. Je schneller die Rakete fliegt, desto weniger Zeit bleibt den Luftverteidigungssystemen, um sie zu erkennen und abzufangen.

Die Reichweite des "Oreshnik" beträgt bis zu 5500 km, was es ihm ermöglicht, einen Großteil Europas zu erreichen.

Schätzungen des Royal United Services Institute (RUSI) zufolge kann eine ballistische Rakete, die aus dem Westen Russlands abgefeuert wird, Großbritannien innerhalb von 10 Minuten erreichen.

Experten weisen auf einen besorgniserregenden Trend hin: Während früher in der Ukraine etwa 80 % der feindlichen Ziele abgefangen werden konnten, sank dieser Wert im letzten Quartal 2025 auf 54%. Hypersonische Systeme wie das "Oreshnik" wurden entwickelt, um die Effektivität der Luftverteidigung erheblich zu verringern.

Der ukrainische Außenminister Andriy Sybiga bezeichnete den "Oreshnik" bereits als ernsthafte Bedrohung für die europäische Sicherheit.

Warnschuss des Kremls

Fachleute in der Verteidigungsbranche sind der Meinung, dass die Demonstration der Raketenfähigkeiten, wie Geschwindigkeit, Reichweite und Überlebensfähigkeit, von Moskau ein erhebliches Gewicht hat.

  • Der Angriff fand vor dem Hintergrund von Änderungen in der nuklearen Doktrin der RF statt.

  • Moskau warnte, dass alle militärischen Objekte Großbritanniens oder Frankreichs in der Ukraine "legitime Ziele" werden.

  • Der "Oreshnik" wird als Waffe positioniert, die in der Lage ist, unterirdische Bunker zu zerstören.

Obwohl der letzte Schlag wahrscheinlich mit der Verwendung von inerten Sprengköpfen (ohne Sprengstoff) durchgeführt wurde, verstärkt dies nur die Erpressung des Kremls. Putin zeigt sich bereit, die Einsätze zu erhöhen, um die NATO dazu zu bringen, die Unterstützung für die Ukraine abzulehnen.

Nach Ansicht des Luftfahrt-Experten Valeriy Romanenko ist die Bedrohung durch wiederholte Angriffe mit der "Oreshnik"-Rakete in den nächsten Monaten minimal. Er wies darauf hin, dass Russland nicht über die Möglichkeiten zur Serienproduktion dieser Raketen verfügt und sie eher als Machtdemonstration verwendet. Laut den Daten des GUR hatte der Kreml möglicherweise nicht mehr als zwei solcher Raketen, von denen eine bereits eingesetzt wurde, und die Herstellung neuer würde viel Zeit in Anspruch nehmen.

Es sollte angemerkt werden, dass der Raketenangriff mit der "Oreshnik" die Verschärfung der Sicherheitslage in Europa und die Wichtigkeit einer schnellen Reaktion der internationalen Gemeinschaft unterstreicht. Angesichts der wachsenden Bedrohung könnten Länder ihre Verteidigungsstrategien überprüfen, um die Zuverlässigkeit ihrer Luftverteidigungssysteme zu gewährleisten. Entsprechende Anstrengungen könnten auch die Verbesserung der Technologien umfassen, um den modernen Herausforderungen von Seiten des Aggressors entgegenzuwirken.

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