Russisches Gericht bestätigt: Ukrainische Raketen versenkten Flaggschiff 'Moskwa'.
Gericht bestätigt Verluste auf der 'Moskwa'
Nach Angaben von TSN.ua: Ein russisches Militärgericht hat erstmals offiziell bestätigt, dass der Untergang des Kreuzers 'Moskwa' auf ukrainische Raketenangriffe zurückzuführen ist. Das Gericht nannte konkrete Zahlen: 20 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, 24 wurden verwundet und 8 gelten als vermisst. In einem Fernurteil verhängte das Gericht zudem lebenslange Haft gegen den ukrainischen Marinekommandeur Andrij Schubin. Ihm wird vorgeworfen, den Raketenbefehl erteilt zu haben. Diese juristische Aufarbeitung in Russland ist bemerkenswert, da die Führung in Moskau den Vorfall lange anders darstellte.
Der Angriff auf das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte ereignete sich am 13. April 2022. Ukrainische 'Neptun'-Raketen trafen die 'Moskwa' und lösten einen Großbrand aus. Später sank das Schiff während eines Sturms auf dem Schwarzen Meer. Das US-Verteidigungsministerium hatte den Untergang durch ukrainische Raketen bereits früher bestätigt.
Weitere Angriffe auf russische Kriegsschiffe
Bereits am 2. April 2022 war auch die Fregatte 'Admiral Essen' Ziel eines Angriffs, bei dem ein Besatzungsmitglied verletzt wurde. Diese Vorfälle markieren eine gefährliche Eskalation der Seekriegsführung im Schwarzen Meer und zeigen die Verwundbarkeit auch großer Kriegsschiffe.
Das Urteil und die offizielle Bestätigung der hohen Verluste unterstreichen die schweren Rückschläge für die russische Marine. Die Anerkennung der Tatsachen durch ein eigenes Gericht könnte sich sowohl auf die Moral der Truppen als auch auf die strategische Kommunikation des Kremls auswirken und die bereits angespannten Beziehungen zwischen Moskau und Kiew weiter belasten.
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