Die ukrainische Geheimdienst enthüllt, wie militärische Ausrüstung der Russen im Kernkraftwerk Saporischschja eingesetzt wird.

Die ukrainische Geheimdienst enthüllt, wie militärische Ausrüstung der Russen im Kernkraftwerk Saporischschja eingesetzt wird
Die ukrainische Geheimdienst enthüllt, wie militärische Ausrüstung der Russen im Kernkraftwerk Saporischschja eingesetzt wird

Kernkraftwerk Saporischschja: Eine wachsende Sicherheitskrise

Nach Angaben von Espreso.tv: Berichten zufolge vom Hauptnachrichtendienst des Verteidigungsministeriums der Ukraine wurde militärische Hardware im Kernkraftwerk Saporischschja (ZNPP) stationiert, was ernsthafte Alarmzeichen bezüglich der Sicherheit der Anlage auslöst. Die Ausrüstung befindet sich in Maschinenhallen 1, 2, 5 und 6. Außerdem werden Keller und Bunker als Munitionsdepots genutzt. Maschinengewehrnester und Raketenanlagen wurden auf den Dächern der Reaktorgebäude installiert, was auf eine ernste Bedrohung für die umliegende Region hinweist.

Die Sicherheit des Werks wird von 1.500 Mitarbeitern der Nationalgarde Russlands aufrechterhalten, was den strategischen Wert unterstreicht, den Moskau diesem Standort beimisst. Dennoch ist der Betriebsstatus des Kraftwerks äußerst besorgniserregend. Das ZNPP funktioniert kaum, geplagt von Problemen mit der Strom- und Wasserversorgung. Seit Beginn der russischen Besatzung war es mit zehn Hochspannungsleitungen verbunden, aber jetzt funktioniert nur noch eine. Dies führte am 3. Juli 2026 zu einem kompletten Stromausfall - dem 21. solchen Ereignis.

Wassermangel und Personalprobleme

Stand Juli 2026 beträgt der Wasserspiegel im Kühlteich 12,86 Meter, unterhalb der minimalen sicheren Schwelle von 15 Metern. Dies behindert die Kühlung des Reaktors und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Notfällen. Von 57 Tiefbrunnen sind nur 11 mit Pumpen ausreichender Kapazität ausgestattet, was die Wasserversorgung weiter belastet.

Vor dem Krieg arbeiteten rund 11.000 Fachkräfte im ZNPP. Diese Zahl ist jetzt auf etwa 7.500 gesunken.

Die Situation im Kernkraftwerk Saporischschja erfordert dringende Maßnahmen, da anhaltende Probleme schwerwiegende Folgen nicht nur für die Ukraine, sondern für die gesamte Region auslösen könnten.

Das Kernkraftwerk Saporischschja ist entscheidend für die Energieversorgung der Ukraine und die regionale Stabilität.

Die erhöhte militärische Präsenz und die Waffen im Gelände des Werks werfen ernsthafte Bedenken auf - nicht nur hinsichtlich möglicher militärischer Bedrohungen, sondern auch bezüglich der Risiken für die nukleare Sicherheit. Da die Anlage am Rand ihrer Fähigkeiten arbeitet, müssen Schritte unternommen werden, um die normalen Strom- und Wasserversorgungen wiederherzustellen, um ein katastrophales Ergebnis zu vermeiden.


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